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Verarbeitung eines Traumas Herzogin Meghan bewegte Prinz Harry zu einer Therapie

Herzogin Meghan ermutigte Prinz Harry zu einer Therapie
Meghan Markle und Prinz Harry im Interview mit Oprah Winfrey im März diesen Jahres. Nun hat der Sohn von Prinz Charles und Diana erneut mit der Moderatorin gesprochen.
© Photoshot / Picture Alliance
Auch Prinzen wissen manchmal nicht mit negativen Gefühlen umzugehen. Prinz Harry hat zum Glück erkannt, wie er seine traumatischen Erlebnisse im Leben verarbeiten kann.
Julia Nothacker

Dieser Artikel erschien zuerst bei Gala.de.

Immer öfter macht Prinz Harry, 36, deutlich, dass er sich in seiner neuen Wahl-Heimat, den USA, sehr viel wohler fühlt als zuletzt in Großbritannien. Ein erheblicher Grund ist natürlich die Freiheit, die der jüngste Sohn von Prinz Charles, 72, so viele Kilometer entfernt von dem britischen Königshaus erlebt.

Doch diese Freiheit musste Harry erst lernen, zu genießen. Zu belastend waren noch immer die Enttäuschungen, die er durch seine Familie  erlitten hat. Der Prinz begab sich in professionelle Hände, um mit seinen Gefühlen richtig umgehen zu können, wie er jetzt in Dax Shepards Podcast "Armchair Expert" verriet.

Prinz Harry konnte die Erlebnisse nicht alleine verarbeiten

Nachdem sich Harry von den Erlebnissen rund um den Rücktritt als hochrangige Mitglieder der Königsfamilie sehr verletzt fühlte, spürte er nicht nur eine Traurigkeit, sondern auch eine große Wut und Frustration. Außerdem quälte ihn noch immer die Tatsache, seine geliebte Mutter mit zwölf Jahren durch einen schlimmen Autounfall verloren zu haben. Bisher befreite sich Harry von diesen negativen Gefühlen durch das Boxen, doch lange hielt die Erlösung nicht an. Harry fühlte sich weiterhin hilflos und wollte seine traumatischen Erfahrungen anders verarbeiten.

Schließlich war es Herzogin Meghan, 39, die ihm den entscheidenden Tipp gab. "Es war ein Gespräch, das ich mit meiner jetzigen Frau geführt habe. Sie sah es sofort, sie konnte erkennen, dass ich verletzt war und dass einige der Dinge, die außerhalb meiner Kontrolle lagen, mich wirklich wütend machten – es würde mein Blut zum Kochen bringen."

Er will ein guter Vater ohne Wut sein

Harry begab sich aber nicht nur für sich selbst in Therapie, sondern vor allem auch für seine Familie: "Denn wenn ich nicht weiß, damit umzugehen, wie zum Teufel werde ich meinem Sohn und meiner Tochter ein anständiger Vater sein können?"

Nun kann Harry die Freiheit, nach der er sich so sehr sehnte, auch endlich voll ausleben: "Dadurch, dass ich hier lebe, kann ich tatsächlich meinen Kopf hochheben und ich fühle mich anders, meine Schultern sind gesunken, ihre auch, man kann ein bisschen freier herumlaufen. Ich kann Archie hinten auf meinem Fahrrad mitnehmen. Ich hatte vorher nie die Gelegenheit dazu."

Quellen: thesun.co.uk, Podcast Dax Shepard "Armchair Expert"

"Wie rassistisch muss man sein" – Twitter-User reagieren auf das Interview von Harry und Meghan

Sehen Sie im Video: Prinz Harry und Herzogin Meghan erheben im rund 80-minütigen Interview mit Moderatorin Oprah Winfrey schwere Vorwürfe. Nun haben sich auch Prominente, wie Tennisspielerin Serena Williams, via Twitter geäußert.

Gala.de/jno

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