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Einsatz in Afghanistan Prinz Harry hat noch immer Bilder vom Krieg vor Augen

Prinz Harry als Soldat in Afhganistan
Als Co-Pilot eines Hubschraubers war Prinz Harry für rund drei Monate in Afghanistan im Einsatz.
© John Stillwell / DPA
Am US-Veteranentag sprach Prinz Harry in den USA mit Angehörigen von Soldaten und Soldatinnen. Dabei ging er auch auf seine eigenen Kriegserfahrungen ein. 

Seine Zeit bei der britischen Armee gilt als eine der prägendsten seines Lebens. Das hat Prinz Harry schon oft selbst offenbart. Umso mehr schmerzte es ihn, auf seine militärischen Auszeichnungen nach dem sogenannten "Megxit" verzichten zu müssen. 

Prinz Harry spricht über Armee-Erfahrungen

Am US-Veteranentag besuchten der Ex-Royal und seine Ehefrau, Herzogin Meghan einen Armeestützpunkt in New Jersey und sprachen dort unter anderem mit Angehörigen von Streitkräften. 

Zur Sprache kamen auch die Strapazen, die ein Einsatz für die Familie hat. Die Menschen zu Hause, weit weg vom Krieg, genauso aber für Soldaten und Soldatinnen selbst. Prinz Harry war selbst zehn Jahre lang als Soldat auf mehreren Einsätzen, oft getrennt von Freunden und Familie. Und er betonte, wie schwierig es für Rückkehrer sei, sich wieder an das normale Leben abseits der Armee zu gewöhnen.

"Meine Erfahrungen beim Militär haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin, und ich werde immer dankbar für die Menschen sein, mit denen ich dienen durfte – egal, wo auf der Welt wir waren", versicherte der Sohn von Prinz Charles und fügte dann hinzu: "Aber im Krieg sieht und erlebt man auch Dinge, von denen man hofft, dass sie niemand sonst erleben muss. Diese bleiben bei uns, manchmal wie eine Diashow von Bildern."

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Trotzdem seine glücklichste Zeit

Es ist nicht das erste Mal, dass Prinz Harry über seine mentale Gesundheit spricht. Doch anders als möglicherweise gedacht, ist seine Arbeit als Soldat ihm positiv in Erinnerung. In seiner Apple TV+-Doku "The Me You Can't See" erzählte er Talkmasterin Oprah Winfrey, dass seine glücklichste Zeit tatsächlich die bei der Armee gewesen sei. Trotz der schrecklichen Kriegsbilder.

"Weil ich die gleiche Uniform tragen musste wie alle anderen. Ich musste die gleiche Ausbildung absolvieren wie alle anderen auch. Ich habe von ganz unten angefangen wie jeder andere auch", erklärte er im Gespräch. "Dort habe ich mich am normalsten gefühlt, und in meinen jüngeren Jahren habe ich mich in Afghanistan am wohlsten gefühlt, abseits der Medien", sagte Prinz Harry. 

ls

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