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Prinz Harry und Herzogin Meghan Der Millionen-Deal mit Oprah: Wer abkassiert, wer leer ausgeht

Harry und Meghan schauen in die Kamera,. Eine Szene aus dem Interview
In Deutschland haben RTL und VOX sich die Rechte an Oprahs Exklusiv-Interview mit Harry und Meghan gesichert.
© TVNOW / Harpo Productions - Joe Pugliese
Das TV-Interview von Oprah Winfrey mit Herzogin Meghan und Prinz Harry ist vor allem eines: ein Millionen-Geschäft. Talkshow-Queen Oprah kassiert ab, die Royals sollen angeblich nicht bezahlt worden sein. Aber natürlich lohnt es sich auch für sie.

An diesem Sonntagabend strahlt der US-Sender CBS das weltweit mit Spannung erwartete Interview von Prinz Harry und Herzogin Meghan mit Talkshow-Legende Oprah Winfrey aus. Während das Königshaus eine Skandalwelle befürchtet und Royal-Fans auf ungeahnte Einblicke in den Palast hoffen, geht es für alle Beteiligten auch um sehr viel Geld.

So sollen die Übertragungsrechte für das zwei Stunden lange Interview den Sender CBS zwischen sieben und neun Millionen US-Dollar gekostet haben, wie das "Wall Street Journal" berichtet. Demnach soll das TV-Netzwerk die Rechte von Oprah Winfreys Produktionsfirma "Harpo Productions" erworben haben und somit auch die Lizenzrechte für den internationalen Markt. Ein guter Deal für Winfrey, dennoch muss ihr der Betrag lächerlich klein vorkommen. Schließlich wird ihr Vermögen auf weit über zwei Milliarden Dollar geschätzt.

Für Harry und Meghan ist der Kontakt zu Oprah wichtig

Deshalb ist vor allem CBS der Gewinner: Die ausgegebene Summe dürfte der Sender schnell wieder verdienen. Angeblich verlangte CBS 325.000 Dollar (etwa 273.000 Euro) für 30 Sekunden Werbesendezeit während des Interviews. Hinzu kommen die Auslands-Verkäufe. Wie viel die deutschen TV-Sender für die Ausstrahlungsrechte gezahlt haben, ist nicht bekannt. In Großbritannien soll der Privatsender ITV rund eine Million Pfund, umgerechnet etwa 1,16 Millionen Euro, an CBS gezahlt haben.

Und Prinz Harry und Herzogin Meghan? Die sollen für das Interview keinen Cent bekommen, wie ein Sprecher des Paares dem "Wall Street Journal" bestätigte. Doch natürlich ist auch für sie der Deal lukrativ. Oprah Winfrey gilt als eine der weltweit einflussreichsten Personen im Medien-Business, sich mit ihr gut zu stellen, lohnt sich. Die Einladung zur Royal Wedding von Harry und Meghan soll sie schon nach einem einmaligen, flüchtigen Treffen mit Meghan in der Tasche gehabt haben. Angeblich hat sie die Exil-Royals auch bei deren Deal mit Netflix beraten und unterstützt. Und nicht zuletzt stärkt der große Presserummel die Marke rund um das Herzogpaar, die sie sich gerade in Hollywood aufbauen wollen. Wirklich leer gehen Harry und Meghan also nicht aus.

Hier kommt das Interview in Deutschland

Während CBS das Interview bereits am Sonntagabend (7. März) um 20 Uhr Ortszeit ausstrahlt, müssen deutsche Zuschauer sich noch einige Stunden mehr gedulden. Am Montag (8. März) zeigt RTL das Interview im Rahmen eines dreistündigen "Exklusiv Spezials" ab 15 Uhr. Ab 22.15 Uhr ist es nochmal in einem "Prominent Spezial" bei VOX zu sehen. Die beiden Specials gibt es hierzulande jeweils dann auch in voller Länge bei TVNow.

sst SpotOnNews

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