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Prinz ohne Privatleben: "Ich habe schon Frauen-Paranoia"

Prinz Harry beschwert sich über die unablässigen Eingriffe in sein Privatleben. Jeder habe ein Recht darauf, Privatmensch zu sein. Auch "ein seltsam privilegierter 31-jähriger Prinz".

Prinz Harry

Harry: Der Prinz hat seinen eigenen Kopf

"Jeder hat das Recht auf ein Privatleben", sagt Prinz Harry. "Auch ein seltsam privilegierter 31-jähriger Prinz." Dabei müsste er es doch besser wissen. Als Sprössling des britischen Königshauses sitzt der beliebte Rotschopf jeden Tag auf dem Präsentierteller. Nun aber reicht es ihm.

"Jeder hat das Recht auf Privatheit, und viele Menschen verstehen das auch, aber traurigerweise gibt es Bereiche, in denen es diesen unaufhörlichen Drang gibt, noch mehr Details herauszufinden darüber, was hinter den Kulissen vor sich geht. Das ist unnötig", sagte der Bruder von Prinz William im Interview mit Andrew Marr von der BBC.

Paranoid, wenn es um Frauen geht

Aber er werde sein Bestes tun, dass es diese Grenze zwischen der öffentlichen und der privaten Person geben werde. Auch die restlichen Mitglieder seiner Familie würden das so sehen.

Der Grund für diesen "Ausbruch" lässt sich in einem anderen Interview finden: mit der "Sunday Times". Darin hat der Prinz bekannt, wegen der medialen Verfolgung mittlerweile regelrecht paranoid zu sein, wenn es um Frauen gehe. "Ich muss nur mit einem Mädchen reden, und plötzlich ist sie meine Frau, und die Leute klopfen bei ihr an die Tür." Sollte er eine Freundin haben, werde er alles tun, dass "ich und sie an den Punkt kommen, dass wir uns miteinander wohl fühlen, bevor der massive Eingriff in ihr Privatleben losgeht."

sal
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