Prinz William
Männer sollten offener über Probleme sprechen

Prinz William setzt sich bereits seit Langem öffentlich für das Thema psychische Gesundheit ein.
Prinz William setzt sich bereits seit Langem öffentlich für das Thema psychische Gesundheit ein.
© imago images/Avalon.red/Eamonn M. McCormack

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Prinz William hat in Birmingham ein Zentrum zur Suizidprävention eröffnet und Männer zu mehr Offenheit bei seelischen Problemen aufgerufen.

Prinz William (43) hat in Birmingham ein neues Zentrum der Hilfsorganisation James' Place eröffnet, die kostenlose Therapieangebote für Männer in suizidalen Krisen anbietet. Mit dem Termin am Montag während der "Mental Health Awareness Week" setzte der Thronfolger ein Zeichen für mehr Offenheit im Umgang mit psychischer Gesundheit. Dabei fand er emotionale Worte, wie unter anderem der britische "Mirror" berichtet.

Junge Menschen früher erreichen

"Wir müssen mehr über Suizid sprechen, über Prävention und darüber, wie wir junge Männer und Frauen früher erreichen können - damit wir solche Zentren langfristig nicht mehr brauchen. Das ist das Ziel", sagte der Prinz von Wales bei seinem Besuch. Die Arbeit vor Ort lobte er ausdrücklich: "Das Team hier ist fantastisch. Ich hoffe, wir können mehr von ihnen in ganz Großbritannien einsetzen, denn leider ist das dringend nötig."

In der Einrichtung traf William nicht nur Mitarbeitende, sondern auch Männer, die von der Hilfsorganisation unterstützt wurden. Zu mehreren Bildern des Termins schrieb der Prinz auf Instagram, er sei "stolz" auf die Eröffnung. Das neue Zentrum werde Männern in suizidalen Krisen "kostenlose und lebensrettende Unterstützung" bieten.

Initiative geht auf privates Schicksal zurück

James' Place geht auf eine private Tragödie zurück. Die Organisation wurde im Andenken an James Wentworth-Stanley gegründet, einen Studenten der Universität Newcastle, der sich 2006 im Alter von 21 Jahren das Leben nahm.

Zum Abschluss des Termins enthüllte William eine Gedenktafel zur offiziellen Eröffnung der inzwischen vierten Einrichtung von James' Place. James' Mutter Clare Milford Haven dankte dem Prinzen für seine anhaltende Unterstützung und überreichte ihm sowie ihrem zweiten Sohn Harry Wentworth-Stanley einen Kapuzenpullover der Organisation. Letzterer absolviert derzeit einen Ultra-Triathlon, um Spenden für eine fünfte Klinik zu sammeln. William scherzte dazu: "Meiner dürfte am Ende deiner Challenge etwas sauberer sein als deiner."

Hilfe bei Depressionen und Suizidgedanken bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

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