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Prinz William auf Schwulenmagazin: Royaler Coverboy für die Rechte von Schwulen und Lesben

Er ist der erste Windsor auf dem Titelbild: Prinz William hat sich für ein britisches Schwulenmagazin ablichten lassen. Vier Tage nach den Anschlägen von Orlando gewinnt sein Engagement besondere Bedeutung.

Prinz William auf der "Attitude"

Moderner Prinz: William auf dem Titelbild der "Attitude".

Die Geschichte war schon seit längerem geplant, doch vier Tage nach dem Attentat von Orlando erhält sie neue Bedeutung: Prinz William wird auf dem Titelbild der Juliausgabe des britischen Schwulenmagazins "Attitude" zu sehen sein. Er ist damit der erste Royal überhaupt, der sich für eine Schwulenzeitschrift hat ablichten lassen. Prinz William setzt damit ein starkes Zeichen gegen Homophobie.

"Keiner sollte für seine sexuelle Identität gemobbt werden. Das sollte sich niemand gefallen lassen. Seid stolz auf die Person, die ihr seid", sagte der Prinz dem Magazin. Am 12. Mai hatte die Nummer zwei der britischen Thronfolge Schwule, Lesben und Transgender in den Kensington Palast eingeladen, um sich mit ihnen über Diskriminierung zu unterhalten.

Erster Royal auf einem Schwulenmagazin

"Attitude" hat das Gespräch aufgezeichnet und macht es mit Einverständnis des Prinzen zur Titelgeschichte. Neben der Überschrift "Wir schreiben Geschichte: Prinz William trifft 'Attitude'" ist der 33-Jährige lachend mit weißem Hemd zu sehen. Ein Royal als schwuler Coverboy - das gab es noch nie.

William setzt sich schon seit längerem für die Belange von Homosexuellen ein. Diese Engagement hat er von seiner verstorbenen Mutter, Prinzessin Diana, übernommen. Mit dem sogenannten Diana Award wendet er sich insbesondere gegen Mobbing und Ausgrenzung.

Prinz William zeigt Haltung

Am Dienstag hatte Prinz William gemeinsam mit Herzogin Kate die US-Botschaft in London aufgesucht, um sich in das Kondolenzbuch für die Opfer des Anschlags von Orlando einzutragen. "Unser Herz fühlt mit all denen, die ihre Liebsten verloren haben", schrieb der Prinz.

Schwule, Lesben und Transgender erwähnte er nicht explizit, trotzdem erhielt er für seine Anteilnahme in Kommentaren viel Lob aus der LGBTi-Gemeinde. William zeigt Haltung. Auch mit seiner Titelgeschichte für "Attitude". Das kommt an.

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