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Privatkonzert: Sting im Wohnzimmer

Wer reich ist, und nicht weiß wohin mit dem ganzen Geld, kann sich einen Popstar für ein Privatkonzert mieten. Sting flog für eine Million Dollar nach Russland, für Robbie Willams im eigenen Zimmer müssen es schon zwei sein.

Für ein einstündiges Privatkonzert von Sting (54) im eigenen Wohnzimmer hat ein reicher Russe nach Medienberichten eine Million Dollar (780.000 Euro) bezahlt. Der britische Pop-Musiker sei für den Privatauftritt am vergangenen Wochenende in die russische Hauptstadt gekommen, berichtete die Moskauer Tageszeitung "Komsomolskaja Prawda". Über den spendablen russischen Musikliebhaber wurden keine näheren Angaben gemacht.

Ganz oben auf der Wunschliste neureicher Russen steht derzeit der Sänger Robbie Williams, der es pro Auftritt auf zwei Millionen Dollar bringt. Unbestätigten Angaben zufolge soll der reichste russische Geschäftsmann Roman Abramowitsch, Eigentümer des Fußballclubs Chelsea London, den früheren Take-That-Sänger im vergangenen Winter für eine schwungvolle Weihnachtsparty mit Freunden engagiert haben. Doch auch andere können sich in Moskau einen Abend mit Weltstars gönnen: In der russischen Hauptstadt leben etwa zwei Dutzend Dollar-Milliardäre.

Dieter Bohlens schlechte Erinnerungen

Dem deutschen Musiker Dieter Bohlen dürfte ein Privatkonzert in Moskau eher in unangenehmer Erinnerung geblieben sein. Auf dem Rückflug von einem Silvesterkonzert 2002 musste Bohlens Privatjet wegen eines Kabelbrandes an Bord in Weißrussland zwischenlanden. "Noch nie hatte ich so eine furchtbare Todesangst", sagte Bohlen damals der "Bild"-Zeitung.

DPA / DPA