Prozess gegen Müller-Milch Bohlen hat keinen Grund zur Klage


Das Karussel der Klagen hat ein Ende - der Prozess zwischen Dieter Bohlen und seinem Ex-Werbepartner wurde überraschend abgesetzt.

Der Musikproduzent Dieter Bohlen hat sich nach Angaben des Landgerichts Augsburg vom Mittwoch im Zivilstreit mit der Großmolkerei Müller-Milch gütlich geeinigt. Der für Freitag angesetzte Zivilprozess sei deshalb abgesetzt worden. Einzelheiten über die Einigung wollten weder das Gericht noch das Molkerei-Unternehmen mitteilen. Die Parteien hätten striktes Stillschweigen vereinbart.

Bohlen hatte ursprünglich von Müller-Milch 500.000 Euro wegen der fristlosen Kündigung eines Werbevertrags gefordert. Müller-Milch hat Bohlen im Gegenzug wegen Geschäftsschädigung auf 900.000 Euro verklagt. Auslöser des Streits war eine saloppe Interviewäußerung Bohlens, der als Buttermilch-Werbeträger von Müller-Milch erklärt hatte: "Buttermilch wird von 50-jährigen alternativen Bio- Latschenträgerinnen gekauft. Dass die nicht unbedingt Produkte kaufen, auf denen meine Rübe prangt, ist doch klar." Daraufhin hatte ihm Müller-Milch einen hoch dotierten laufenden Werbevertrag fristlos gekündigt. Unklar ist noch, ob Bohlen jetzt wieder unter Vertrag genommen wird.

DPA DPA

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