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Diebesgut bei Ebay verkauft Queen beklaut: Mitarbeiter des Buckingham-Palasts muss ins Gefängnis

Queen Elizabeth II.
Ärger für Queen Elizabeth II.: Der Mann, der sie beklaute, war seit 2015 im Buckingham-Palast angestellt.
Ein Mitarbeiter von Queen Elizabeth muss ins Gefängnis. Der 37-Jährige hatte zugegeben, Wertgegenstände aus dem Buckingham-Palast geklaut zu haben. Einige Teile verkaufte er bei Ebay – deutlich unter Wert.

Acht Monate Haft: So lautet das Urteil gegen einen Mitarbeiter des Buckingham-Palasts. Der 37-Jährige habe drei Vorwürfe eingeräumt, meldete die Nachrichtenagentur PA am Montagabend. Die Polizei hatte bei einer Durchsuchung seiner Unterkunft eine "erhebliche Menge" gestohlener Gegenstände entdeckt. 

Laut einem Bericht der britischen "Daily Mail" hatte der Mann Erinnerungsstücke  im Wert von bis zu 100.000 Pfund mitgehen lassen, darunter signierte Bilder von Prinz William und Kate Middleton und ein Fotoalbum vom Bankett anlässlich des Staatsbesuchs von Donald Trump.

Queen-Mitarbeiter verkaufte Diebesgut auf Ebay

Das Diebesgut verscherbelte er auf der Auktionsplattform Ebay für einen Bruchteil seines Wertes, wie zum Beispiel zwei prestigeträchtige Medaillen, die dem pensionierten Vizeadmiral Sir Anthony Johnstone-Burt gehört, der bei der Königin den Haushalt führt und die er auf der Auktionsseite für 350 Pfund verkaufte.

Die Polizei hatte bei einer Durchsuchung seiner Unterkunft eine "erhebliche Menge" gestohlener Gegenstände entdeckt, die er unter anderem aus dem Palastshop, aus den Schließfächern des Personals, der Wäschekammer und einem Lagerraum von Prinz Andrew entwendet hatte. Insgesamt soll er 37 königlichen Gegenstände für mehr als 7.700 Pfund (rund 8500 Euro) verkauft haben.

Gefängnisstrafe für Mitarbeiter des Buckingham-Palasts 

Unter den Luxusgegenständen waren zwei goldene Taschenuhrenketten, eine limitierte Ausgabe einer Palast-Taschenuhr, ein Tiffany's-Sterling-Füller, Seidenpyjamas, Manschettenknöpfe und sogar ein für Prinz Andrew maßgeschneidertes Samsung-Handy. Das personalisierte Mobiltelefon wurde für weniger als 600 Pfund (rund 660 Euro) an einen Käufer in den USA verkauft und ist einer von 65 Gegenständen, die nicht wiedergefunden wurden.

Der Catering-Assistent hatte seit 2015 in der Gastronomie des Palasts gearbeitet. Die Gegenstände soll er zwischen November 2019 und August 2020 gestohlen haben. Offenbar war er in Geldnöten. Sein Anwalt erklärte, er habe gewusst, dass es sich um besondere Wertgegenstände handelte, jedoch nicht, wie selten einige von ihnen waren.

Quellen: "Daily Mail", DPA

jek

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