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Rauferei: Prinz Harry riskiert dicke Lippe

Beim Verlassen eines Londoner Nachtclubs hat sich Prinz Harry mit den Fotografen angelegt. Er soll einem Paparazzi die Kamera ins Gesicht geschlagen haben. Aus dem Munde von Prinz Harry klingt die Geschichte allerdings anders.

Prinz Harry ist beim Verlassen eines Londoner Nachtclubs mit einem Pressefotografen aneinander geraten. Einer der Fotografen trug am Donnerstagmorgen eine blutige Lippe davon. Beide Seiten beschuldigten sich gegenseitig, die Rauferei angefangen zu haben.

"Die haben angefangen"

Ein Sprecher von Harrys Vater Prinz Charles (55) gab den Fotografen die Schuld: "Die haben angefangen, und er hat zuerst eins drauf bekommen." Die Paparazzi hätten Harry vor dem Nachtclub aufgelauert, und einer habe ihm versehentlich mit seiner Kamera auf die Nase gehauen. "Beim Wegstoßen der Kamera ist wohl einer der Fotografen an der Lippe verletzt worden", sagte der Sprecher. Sowas könne schon mal passieren, "wenn eine berühmte Persönlichkeit einen Nachtclub verlässt".

Doch der Fotograf Chris Uncle widersprach der Schilderung. Harry habe bereits in seinem Auto gesessen, als er plötzlich noch einmal herausgesprungen und auf die Fotografen losgegangen sei. "Er hat um sich geschlagen und mir dann absichtlich meine Kamera ins Gesicht gestoßen." Davon sei ihm die Oberlippe aufgeplatzt. Der Prinz habe dabei immer wieder gefragt: "Warum macht ihr das? Warum lasst ihr mich nicht einfach in Ruhe?" Seine Leibwächter hätten ihn dann gepackt und ins Auto gezerrt. Am Donnerstag hielt sich Harry "an einem unbekannten Ort" bei Freunden auf.

Schwieriges Verhältnis zu Fotografen

Nach Presseberichten hat der Prinz ein schwieriges Verhältnis zu Fotografen, weil er sie für den Tod seiner Mutter verantwortlich macht. Prinzessin Diana war 1997 in Paris tödlich verunglückt, während sie von Fotografen verfolgt wurde. Harry, der ursprünglich Polospieler werden wollte, soll im Januar eine Offiziersausbildung an der Elite-Akademie Sandhurst beginnen.

DPA / DPA
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