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Richterspruch: Kein Geld für Sex-Britney

Britney Spears ist laut eines US-Magazins beim Sex mit ihrem Mann gefilmt worden. Wegen des Berichts verklagte Spears das Blatt - und verlor. Die Sängerin stelle ihre Sexualität bereits öffentlich zur Schau, sagt die Richterin.

US-Popstar Britney Spears ist mit einer Millionenklage gegen Berichte über ein angebliches Sexvideo gescheitert. Ein Gericht in Los Angeles befand US-Medienberichten zufolge, das Prominentenmagazin "US Weekly" habe nicht verleumderisch über Spears berichtet. Die Sängerin hatte das Blatt auf Zahlung von 10 Millionen Dollar (knapp 8 Millionen Euro) verklagt, weil sie sich durch einen Bericht über ein angebliches Sexvideo von ihr und ihrem Mann Kevin Federline in ihrer Ehre verletzt fühlte.

Das Magazin hatte im Oktober 2005 berichtet, das Promi-Paar habe seine Anwälte eingeschaltet, weil ein Angestellter mit der Veröffentlichung des geheimen Videos gedroht habe. Spears und ihr Mann hätten den Anwälten eine Kopie des Bandes gegeben und es gemeinsam mit ihnen angeschaut.

Egal, ob richtig oder falsch

Das Gericht entschied nicht, ob der Bericht richtig oder falsch war. "Die Frage ist, ob es verleumderisch ist zu behaupten, dass ein Ehemann und seine Frau sich beim einvernehmlichen Sex gefilmt haben", zitierten US-Medien aus der Urteilsbegründung. Zudem habe die Richterin darauf hingewiesen, dass Spears ihre Sexualität auch selbst in der Öffentlichkeit zur Schau trage.

Die Popsängerin ist seit 2004 mit dem Tänzer Federline verheiratet. Der angefochtene Bericht erschien etwa einen Monat nach der Geburt ihres ersten gemeinsamen Kindes. Mittlerweile haben die beiden zwei gemeinsame Kinder.

DPA / DPA