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Robert De Niro: "Ich würde Trump am liebsten eine reinhauen"

Eigentlich sollte Robert De Niro mit seinem Video lediglich zur Wahl aufrufen. Doch der Schauspieler nutzte die Gelegenheit zur furiosen Abrechnung mit dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump.

Robert De Niro würde Donald Trump gerne ins Gesicht schlagen

So überzeugend haben wir Robert De Niro schon lange nicht mehr erlebt: Der US-Schauspieler hat sich in einem am Samstag veröffentlichten Video über Donald Trump geäußert - und in einem ungewöhnlich emotionalen Beitrag mit dem Präsidentschaftskandidaten der Republikaner abgerechnet.

Der einminütige Beitrag ist Teil der Kampagne "Get Out The Vote", in der Prominente ihre Mitbürger motivieren sollen, ihre Stimme abzugeben. Doch De Niro machte daraus eine Wahlempfehlung. Der 70-jährige Trump sei "derart offensichtlich bescheuert", setzte De Niro an, und nennt den Geschäftsmann einen "Straßenköter" und ein "Schwein". Sein einminütiger Rant gipfelte in dem Ausbruch, am liebsten würde er Trump eine reinhauen. "Er macht seine Hausaufgaben nicht, ihm ist alles egal, er spielt mit der Gesellschaft, zahlt keine Steuern", so De Niro. 

Robert De Niro ist sauer auf Donald Trump

"Mir geht es um die Richtung dieses Landes", schließt De Niro seine wüste Beschimpfung und legt einen versöhnlichen Ton ein. Er mache sich sorgen, dass es in die falsche Richtung gehen könnte, "mit jemandem wie Donald Trump". Am Ende gibt der Hollywood-Star den Zuschauern einen Rat: "Wenn Sie sich um die Zukunft sorgen - stimmen Sie für sie." Was unschwer als direkte Wahlempfehlung für Hillary Clinton zu verstehen ist. De Niro ist bekennender Demokrat und hat bereits in früheren Wahlkämpfen Präsidentschaftskandidaten dieser Partei unterstützt.

Es ist nicht das erste Mal, dass De Niro auf Trump losgeht. Bereits im August verglich der Schauspieler Trump mit Travis Bickle, dem von ihm dargestellten Amokläufer aus dem Klassiker "Taxi Driver". "Was er so von sich gibt, ist wirklich total verrückt, einfach lächerlich. Er ist komplett durchgeknallt", sagte er auf dem Filmfest von Sarajewo. Trump scheint aber auch kein Fan De Niros zu sein: Er sei "nicht das hellste Licht auf dem Planeten", sagte Trump im April in einer Talkshow über den Oscar-Gewinner.

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