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Spannendes Musikprojekt: Mix dir deinen eigenen Hamburg-Sound

Wie klingt Hamburg? Diese Frage hat sich der israelische Mashup-Künstler Kutiman in seinem "Mix Hamburg" versucht zu beantworten. Gleichzeitig lädt er jeden ein, seine eigene Version von Hamburg zu erstellen.

Das Video-Musik-Projekt "ThruYou" machte den israelischen Mashup-Künstler Kutiman 2009 bekannt. Dabei setzte er zahlreiche Ausschnitte aus YouTube-Videos zu neuen Liedern, sogenannten Mashups, zusammen. Das "Time Magazine" nahm das Projekt damals in seine Liste der "50 best inventions of 2009“ auf. Nach dem gleichen Prinzip hat der Künstler, der mit bürgerlichem Namen Ophir Kutiel heißt, Städte wie Istanbul, New York, Tokyo, Krakau, Jerusalem und Tel Aviv musikalisch porträtiert.

Nun hat er auch die Stadt Hamburg künstlerisch verewigt. In dem Kurzfilm "Mix Hamburg" setzte er Beiträge von zwölf Musikern aus der Hansestadt neu zusammen. Bekanntere wie gänzlich unbekannte Künstler, die aus unterschiedlichen Genres kommen: Von Klassik über Jazz, Pop und Weltmusik wird eine gewaltige Bandbreite an Stilen abgedeckt.

Die Musiker inszenieren ihre Performance an besonders typischen oder ungewöhnlichen Orten der Elbmetropole. Kutiman hat die Schnipsel so zusammengebaut, das ein packendes Stück Musik dabei herausgekommen ist. Auf dem Filmfest Hamburg feierte der fünfminütige Film am Dienstagabend Premiere.

Jeder kann seinen eigenen Mix erstellen

Doch das Projekt besteht nicht nur aus Kutimans "Mix Hamburg" - es ist auch als offenes Werk angelegt: "Mix the City Hamburg" lädt zum Mitmachen ein. Wer Lust hat, kann seinen eigenen Mix erstellen: Auf der Website www.mixthecity.com findet der Besucher neben Kutimans Originalmix zwölf Fenster mit dem von dem Künstler verwendeten Audio- und Videomaterial.

Jeder Nutzer hat die Möglichkeit, aus diesen Spuren sein ganz persönliches Musikvideo von Hamburg zusammenzustellen und zu veröffentlichen. Große Vorkenntnisse sind nicht nötig: Die Technik ist kinderleicht zu bedienen und auch für Anfänger geeignet.

Diese Künstler waren an dem Projekt beteiligt: 

Multi-Instrumentalistin Anne de Wolff (u.a. bei Revolverheld), Keyboarder Taco van Hettinga ( u.a. bei Fettes Brot), Cellistin Saerom Park (Ensemble Resonanz), die Techno-Brass-Band Meute, Sängerin Lebo Masemola (Sister Gwen), Percussionist Christian von Richthofen, Geigerin Angelika Bachmann (Salut Salon), die vierköpfige Formation Elbtonal Bassist Hervé Jeanne (u.a. in der Band von Roger Cicero), der DamenLikörChor, Manuel Gera (Kirchenmusikdirektor der St. Michaelis Kirche), Schlagzeuger Oded Kafri und am Theremin May Roosevelt.

che