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Filmstar vs. US-Präsident: Robert De Niro sperrt Trump aus Restaurants aus

Robert De Niro und Donald Trump werden wohl keine Freunde mehr. In einem Interview erklärte der Hollywoodstar und Mitinhaber einer Restaurantkette jetzt, er würde den US-Präsidenten niemals in eines seiner Lokale lassen.

Robert De Niro würde Donald Trump gerne ins Gesicht schlagen

Hollywoodstar Robert De Niro ist bekannt für seine Abneigung gegen Donald Trump. In einem Video aus dem Wahlkampfjahr 2016, in dem Prominente ihre Mitbürger dazu aufriefen, ihre Stimme abzugeben, hatte der Schauspieler den damaligen Präsidentschaftskandidaten als "derart offensichtlich bescheuert" bezeichnet und ihn einen "Straßenköter" und ein "Schwein" genannt. Seine einminütige Tirade gipfelte in dem Ausspruch, am liebsten würde er Trump eine reinhauen.

Robert De Niro will nicht mit Trump in einem Raum essen

Jetzt hat De Niro, der Miteigentümer der  Restaurant- und Hotelkette Nobu ist, erneut deutlich gemacht, was er vom US-Präsidenten hält: "Es ist mir egal, was er mag. Wenn er ein Restaurant betreten würde, in dem ich mich aufhalte, würde ich hinausgehen", zitierte die "Daily Mail" den 74-Jährigen. Auf die Frage, wer denn sein Traumgast bei einem Abendessen wäre, habe De Niro bei der Eröffnung eines Nobu-Hotels im spanischen Nobelort Marbella geantwortet, Donald Trump würde er niemals in irgendeines der Nobu-Restaurants hineinlassen.

Hollywoodstar Robert De Niro bei der Einweihung eines Nobu-Hotels im spanischen Marbella

Donald Trump als Gast? Nein danke! Hollywoodstar Robert De Niro bei der Einweihung eines Nobu-Hotels im spanischen Marbella

AFP

Das sieht De Niros Partner, der japanische Nobu-Mitbegründer Nobu Matsuhisa anders: "Es ist mein Traum, dass Trump neben Bob sitzt und ich ihnen Sushi mache", witzelte der preisgekrönte Koch laut "Daily Mail".

Ob Donald Trump nun wirklich keine Nobu-Restaurants mehr besuchen darf, ist nicht ganz klar. Laut dem "Hollywood Reporter" dementierte De Niros PR-Sprecher die Verbannung des Präsidenten. "Bob hat niemandem untersagt, bei Nobu zu Abend zu essen", zitiert ihn das Branchenblatt. Er wisse, was die "Daily Mail" geschrieben habe. "Niemand ist verbannt."

De Niro ist bekennender Demokrat und hat schon mehrfach demokratische Präsidentschaftskandidaten unterstützt. In der US-Comedysendung "Saturday Night Live", die regelmäßig Donald Trump aufs Korn nimmt, spielte er den Sonderermittler Robert Mueller, der mögliche Absprachen von Trumps Wahlkampfteam mit Russland untersucht. Trump ist aber auch kein Fan von De Niro: Er sei "nicht das hellste Licht auf dem Planeten", sagte er einmal über den Oscar-Gewinner.

Sehen Sie im Video: "Hollywoodstar wird 70 – Die überraschenden Seiten von Robert De Niro" 

Hollywoodstar wird 70: Die überraschenden Seiten von Robert De Niro
mad/vit