Rosie O'Donnell
Sie traute sich trotz Trump kurz in die USA

Rosie O'Donnell gilt als eine der schärfsten Kritikerinnen von US-Präsident Donald Trump.
Rosie O'Donnell gilt als eine der schärfsten Kritikerinnen von US-Präsident Donald Trump.
© imago/Cover-Images
Nach ihrer Auswanderung nach Irland kehrte Rosie O'Donnell für zwei Wochen in die USA zurück.

Die Schauspielerin und Komikerin Rosie O'Donnell (63) lebt seit Januar 2025 mit ihrem jüngsten Kind in Irland. Nach anhaltenden verbalen Auseinandersetzungen mit dem US-Präsidenten Donald Trump (79) verließ sie die USA. Trump drohte zwischenzeitlich sogar, seiner Kritikerin die amerikanische Staatsbürgerschaft zu entziehen. Jetzt erklärte O'Donnell in einem Interview, dass sie für einen zweiwöchigen Besuch in ihre Heimat zurückgekehrt sei.

O'Donnell reiste in die USA um ihre Kinder zu besuchen

"Ich war vor Kurzem für zwei Wochen zu Hause und habe eigentlich niemandem davon erzählt", sagte O'Donnell in einem Gespräch mit Chris Cuomo in der SiriusXM‑Show "Cuomo Mornings".

"Ich wollte einfach meine Familie sehen. Ich wollte herausfinden, wie schwer es für mich wäre, ins Land zu kommen. Ich wollte spüren, wie es sich anfühlt. Ich wollte meine Kinder wieder in den Arm nehmen", sagte die Schauspielerin.

Sie verließ aus politischen Gründen das Land

O'Donnell erklärte zuvor, warum sie nach Irland gezogen ist: "Es war herzzerreißend zu sehen, was politisch passiert, und es war auch für mich persönlich schwer", sagte sie.

Sie fügte hinzu, dass sie nur dann eine Rückkehr in die USA in Betracht ziehen würde, wenn alle Bürger dort "gleiche Rechte genießen".

O'Donnell verpasste Abschlussfeier ihrer Tochter

O'Donnell erklärte kürzlich, dass sie sogar die Abschlussfeier ihrer mittleren Tochter an der Uni verpassen musste - wegen ihres anhaltenden Konflikts mit Präsident Donald Trump, wie "Deadline" berichtete.

In einem Gespräch im Podcast "No Filter" berichtete die frühere Talkshow-Moderatorin, wie sehr ihr langjähriger Streit mit Trump ihr Leben beeinflusst.

"Meine Tochter hat ihren Abschluss gemacht, und ich bin nicht zurückgegangen, weil meine Sicherheitsleute meinten, es sei nicht ratsam", so O'Donnell. "Ich glaube, Trump würde meine Anwesenheit nutzen, um seine Anhänger aufzuhetzen."

Weitere Aufenthalte nicht ausgeschlossen

Die vier erwachsenen Kinder von O'Donnell leben alle in den USA. Ihr Besuch war auch eine Art Test, um zu sehen, ob sie weitere Aufenthalte in Betracht zieht.

"Ich wollte auch sicherstellen, dass es für mich sicher ist, bevor ich mein Kind diesen Sommer mitbringe, da wir planen, die Sommerferien hier mit meiner Familie zu verbringen", erklärte O'Donnell während des Interviews über ihren Besuch.

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