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Doku über die Royals Meghans Vertraute kommen zu Wort: Warum der BBC Einseitigkeit vorgeworfen wird

Herzogin Meghan
Herzogin Meghan in der Talkshow von Ellen DeGeneres
© Picture Alliance
Die umstrittene BBC-Doku über die britischen Royals sorgt auch Tage später noch für schlechte Laune bei William, Charles und Co. Teile der britischen Presse werfen den Machern einseitige Berichterstattung vor. 

Die zweiteilige BBC-Doku "The Princes and the Press" könnte einen Keil treiben zwischen die Royal Family und den öffentlich-rechtlichen Sender. Denn Prinz William und Prinz Charles sollen empört sein über die zwei Folgen, in denen unter anderem der Brüderstreit thematisiert wird. 

BBC-Doku über Royals: Vorwurf der Einseitigkeit

Auch die "Daily Mail", die bekannt dafür ist, Krawall zu machen, stimmt ihnen in ihrer Kritik zu. Überraschend ist das nicht, immerhin kritisiert die Zeitung die Aussteiger Meghan und Harry seit einiger Zeit. Royal-Experte Richard Kay argumentiert, die BBC-Doku sei einseitig, weil Vertraute von Meghan und Harry sprechen dürfen, jedoch niemand von der anderen Seite. Genauer: von Prinz William, Prinz Charles oder der Queen. 

Eine Person aus Team Sussex ist Meghans Anwältin Jenny Afia, die, so Kay, im Namen der Herzogin zu Wort kam. Sie verteidigte Meghan in der Doku, betonte, die Amerikanerin sei keineswegs schwierig im Umgang. Sie wurde auch hinsichtlich der Mobbing-Vorwürfe gegen Meghan befragt, sagte hierzu, sie könne sich "auf keinen Fall" vorstellen, dass Meghan so etwas gemacht habe. 

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Vertraute von Meghan und Harry sprechen

Doch nicht nur Afia spielt eine Rolle in der Doku. Auch Omid Scobie, Autor der Biografie "Finding Freedom", kommt zu Wort. Auch er gilt als enger Vertrauter der Sussexes. "Es gibt seit geraumer Zeit Gerüchte, dass viele der schädlichsten und negativsten Geschichten aus anderen königlichen Haushalten oder von anderen königlichen Helfern stammen. Nach meinen eigenen Recherchen und Berichten ist das genau so", erklärte er laut "Daily Mail". Ein klarer Seitenhieb gegen William, Charles und Co. 

Kay argumentiert, wenn Meghans und Harrys Vertraute reden dürfen, hätte die BBC auch die andere Seite mit einbeziehen sollen. Besonders empört sollen die britischen Royals gewesen sein, als sie erfuhren, dass sie die zwei Folgen nicht vorab zu Gesicht bekommen werden. Sie werfen der BBC "überzogene und unbegründete Behauptungen aus ungenannten Quellen als Tatsache" vor. 

Quelle: "Daily Mail"

ls

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