Schäfer und Friedman "Wir freuen uns wahnsinnig"


Bärbel Schäfer und Michel Friedman sind in der Nacht zum Dienstag Eltern geworden. Früher als geplant kam der Stammhalter des seit Juli verheirateten Paars zur Welt.

Die Fernseh-Moderatorin Bärbel Schäfer und ihr Mann Michel Friedman freuen sich über Nachwuchs. Der Junge kam nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung in der Nacht zum Dienstag zur Welt. "Das Kind ist da! Es ist ein Junge. Wir freuen uns alle wahnsinnig. Uns allen geht's gut.", sagte der 48-jährige Friedman, der zum ersten Mal Vater wurde.

Per Kaiserschnitt zur Welt gebracht

Das Kind sollte eigentlich im Februar zur Welt kommen. Die Geburt wurde aber schon früher eingeleitet und das Kind per Kaiserschnitt zur Welt gebracht, da es sich wegen des Alters von Schäfer um eine Risikoschwangerschaft handelte. Für die 40-jährige Schäfer war dies die erste Schwangerschaft. Sie könne sich aber vorstellen auch ein zweites Kind zu bekommen. Das erste Kind war jedoch nicht geplant, wie Schäfer vor einigen Wochen sagte. Bis zum siebten Monat sei nach ihren Angaben die Schwangerschaft ohne Komplikationen verlaufen. Wie das Kind heißen soll, war zunächst nicht bekannt.

Das Paar hatte letzten Juli in Frankfurt geheiratet, vorher aber war die TV-Moderatorin aus der evangelischen Kirche ausgetreten und zum jüdischen Glauben konvertiert.

Vorausgegangen war eine schwierige Zeit für das Paar, nachdem im Juni 2003 Vorwürfe gegen Friedman bekannt geworden waren, dass er die Dienste von Prostituierten in Anspruch genommen und Kokain konsumiert habe. Am 8. Juli 2003 war er mit einer persönlichen Erklärung an die Öffentlichkeit getreten, hatte von einer Lebenskrise gesprochen, Fehler zugegeben und einen Strafbefehl in Höhe von 17.400 Euro wegen illegalen Kokainbesitzes akzeptiert. Gleichzeitig war der damalige Vize-Präsident des Zentralrats der Juden von allen öffentlichen Ämtern zurückgetreten und hatte auf seinen Job als Fernsehmoderator beim Hessischen Rundfunk verzichtet.

Friedman entschuldigte sich bei Schäfer

In seiner Erklärung hatte sich Friedman auch ausdrücklich bei Schäfer entschuldigt, "die Frau, die ich von tiefem Herzen liebe und mit der ich meine Zukunft gestalten will und die von all dem so erfahren hat wie die Öffentlichkeit". Er hatte die Öffentlichkeit gebeten, "uns bei der Arbeit zu helfen, die ein Paar leisten muss, um in solch einer Krise wieder zusammenzukommen", indem ihre Privatsphäre wenigstens eine Zeit lang respektiert werde. Schäfer hatte damals gesagt, sie hätten sich "bis an die Grenze des Erträglichen ausgesprochen".

Im vergangenen März war Friedman als Moderator auf den Bildschirm zurückgekehrt - und zwar auf der Bezahlplattform Premiere beim Sender 13th Street und der Justiz-Talk-Show "Im Zweifel für...", die auch als Lizenzprogramm bei N24 läuft. Seit Oktober moderiert er bei N24 die wöchentliche Talk-Show "Studio Friedman".

DPA DPA

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