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Scheidung von Maria Shriver: Arnold Schwarzenegger will keinen Unterhalt zahlen

Das 400-Millionen-Dollar-Vermögen muss zu gleichen Teilen aufgeteilt werden: Im Scheidungsverfahren zwischen Arnold Schwarzenegger und Maria Shriver hat der Ex-Gouverneur Unterhaltszahlungen abgelehnt. Droht jetzt der Rosenkrieg?

Seine Scheidung solle so ruhig und freundschaftlich wie möglich verlaufen. Deshalb sei er sogar bereit, seiner Noch-Ehefrau Maria Shriver mehr zu zahlen, als er eigentlich müsse. Mit dieser Nachricht enttäuschte Arnold Schwarzenegger Anfang Juli Boulevardmedien, die auf einen Rosenkrieg gehofft hatten. Doch seine Anwälte sehen das offenbar anders als der ehemalige Gouverneur von Kalifornien. Es droht ein Streit um den Unterhalt.

Aus Gerichtsunterlagen, die dem US-Internetdienst "TMZ.com" vorliegen, geht hervor, dass Schwarzeneggers Anwalt Bob Kaufmann die entsprechenden Passagen auf Ehegattenunterhalt für Maria Shriver nicht ausgefüllt hat. Stattdessen bittet er den Richter, Zahlungen von Alimenten an Shriver abzulehnen. Genau diese hatte die Nichte des 1963 ermordeten Präsidenten John F. Kennedy in ihrem Scheidungsantrag jedoch gefordert.

Vermögen wird auf 400 Millionen Dollar geschätzt

Shriver hatte Anfang Juli nach 25 Ehejahren die Scheidung eingereicht, nachdem Arnold Schwarzenegger zugegeben hatte, ein uneheliches Kind mit einer früheren Hausangestellten zu haben. Da das Paar keinen Ehevertrag hat, wird das gesamte Vermögen von geschätzt 400 Millionen US-Dollar nach kalifornischem Recht zu gleichen Teilen aufgeteilt.

Einig sind sich Shriver und Schwarzenegger offenbar, dass er die Familienvilla in Brentwood behalten soll, sie im Gegenzug mehr Geld aus dem Privatvermögen. Außerdem wollen sie sich das Sorgerecht für die beiden minderjährigen Söhne, den 13-jährigen Christopher und den 17 Jahre alten Patrick, gemeinsam teilen.

Schwarzenegger will Shrivers Anwalt nicht bezahlen

Neben des möglichen Streits um Unterhaltszahlungen bahnt sich ein weiterer Konflikt an. Shriver hatte beantragt, dass Schwarzenegger für die Kosten ihres Anwalts aufkommen solle. Dies lehnte Schwarzeneggers Rechtsvertreter ab. Stattdessen schlug er vor, dass beide Parteien ihre Anwaltskosten selber tragen sollen.

Ob es wegen der Forderung nach Unterhalt jetzt zum Scheidungskrieg im Hause Schwarzenegger kommt, bleibt allerdings fraglich. Der 63-Jährige wird frühestens im nächsten Jahr wieder für Filmprojekte vor der Kamera stehen und gönnt sich derzeit eine Auszeit. Da Schwarzenegger derzeit nicht über nennenswerte Einkünfte verfügt, scheint eine gütliche Einigung über die Aufteilung des Vermögens wichtiger zu sein, als die Frage nach Unterhalt.

mai