Skandal Janets erster Auftritt nach "Nipplegate"


Nach dem Wirbel um Janet Jacksons entblößter Brust beim Super Bowl wird die Sängerin im April erstmals wieder im US-Fernsehen auftreten.

Nach dem Wirbel um Janet Jacksons "Nipplegate" wird die Sängerin im April erstmals wieder im US-Fernsehen auftreten. Wie das Fachblatt "Variety" am Donnerstag berichtete, wird Jackson am 10. April beim Sender NBC als Gastgeberin die Comedy-Show "Saturday Night Live" moderieren. Die Pop-Diva soll bei der live ausgestrahlten Show auch auf der Bühne singen. Jackson war 1994 in der satirischen Sendung bereits als Sängerin erschienen. Ihr letzter TV-Auftritt, am 1. Februar in der Halbzeit des "Super-Bowl"-Spiels, endete mit einem Skandal, als Justin Timberlake das Lederbustier der Popsängerin abriss und ihre rechte Brust entblößte. Der "Nipplegate"-Vorfall führte zu einer Untersuchung der Medienaufsichtsbehörde FCC, zu einer Ausladung von Janet Jackson bei der Grammy-Show und zu einer zeitlichen Verzögerung bei der Ausstrahlung von Live-Shows. So wurde etwa die Oscar-Gala einige Sekunden verzögert gezeigt, um mögliche sprachliche oder visuelle Obszönitäten eliminieren zu können.

Jackson-Sammlung nach Europa

Während "Nipplegate" die Medien in Amerika noch beschäftigt, ist die angeblich größte Sammlung von Erinnerungsstücken von Michael Jackson und seiner Familie nach Europa verkauft worden. Zahlreiche Kostüme, Requisiten und Fotografien des "King of Pop" wurden am Mittwoch verschifft, wie Verkäufer Henry Vaccaro im US-Staat New Jersey mitteilte. Zwei Experten hätten die Echtheit der Stücke bestätigt, die im Lauf von eineinhalb Jahren gesichtet und katalogisiert worden seien. Der Käufer, der anonym bleiben wolle, werde die Teile vermutlich in Europa und Japan weiterverkaufen, sagte Vaccaro. Den Preis für die Sammlung, die er selbst nach einem neunjährigen Rechtsstreit mit den Jacksons erworben hatte, gab der 63-jährige Unternehmer nicht bekannt. Für die Erinnerungsstücke, die auf einer Fläche von 540 Quadratmetern in der Stadt Asbury Park in New Jersey gelagert waren, hat es laut Vaccaro mehrere Dutzend Interessenten gegeben.

DPA, AP AP DPA

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