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Sorgerechtsstreit: Michael Jackson fürchtet um seine Kinder

Im Kampf um ein Teil-Sorgerecht hat Michael Jacksons Ex Debbie Rowe einen ersten Sieg errungen. Ein Richter befand das alleinige Sorgerecht des Vaters für nicht rechtsgültig.

Debbie Rowe, Ex-Ehefrau von Michael Jackson, 47, und Mutter der beiden Kinder Prinz Michael, 8, und Paris, 7, hat im Sorgerechtsstreit mit dem Sänger einen Teilerfolg vor Gericht errungen. Im Herbst 2001 hatte Rowe nach der Scheidung von Jackson ihre Rechte an den beiden Kindern abgetreten. Dies sei aber nicht rechtsgültig gewesen, entschied am Mittwoch nach Angaben des US- Senders CNN ein Berufungsgericht in Los Angeles. Damals sei versäumt worden, durch eine Untersuchung zu prüfen, ob diese Sorgerechtsregelung auch im besten Sinne der Kinder sei. Jetzt soll ein Familienrichter über eine mögliche neue Besuchs- und Sorgerechtregelung entscheiden.

Nach Missbrauchsvorwürfen Zweifel am Sorgerecht

Rowe hatte Jackson zunächst als hervorragenden Vater dargestellt. Im Herbst 2003 änderte sie ihre Meinung und bemühte sich um ein Teil-Sorgerecht und begründete dies unter anderem mit den Missbrauchsvorwürfen gegen Jackson. Der Sänger wurde im Sommer 2005 von Vorwürfen des Kindesmissbrauchs frei gesprochen. Seither verbringt er mit seinen Kindern die meiste Zeit in Bahrein. Jackson hat einen weiteren Sohn, Prince Michael II, der etwa vier Jahre alt ist. Der Popstar hat die Identität der Mutter bis jetzt geheim gehalten.

Rowe war als Arzthelferin tätig, als sie den Popstar in den 90er Jahren in einer Arztpraxis für Schönheitsoperationen kennen lernte. Nach dreijähriger Ehe ließen sich Jackson und Rowe wegen "unüberbrückbarer Differenzen" scheiden.

DPA / DPA