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Spears/Federline: Als Imbissverkäufer auf Millionenjagd

In einem Werbespot veralbert Kevin Federline zwar sich selbst - dennoch fühlen sich auch andere von seiner Darstellung als Frittenverkäufer angegriffen. Auch mit Ex Britney Spears dräut neuer Ärger.

Neues aus dem Hause Spears/Federline: Während Britney (25) sich zurückgezogen hat aus der Öffentlichkeit und Partys mit Neu-Lover Isaac Cohen nur noch streng abgeschirmt feiert, zieht es ihren Ex Kevin Federline (28) zurück ins Scheinwerferlicht. Auf Youtube tauchte nun sein Werbespot für die amerikanische Versicherungsgesellschaft Nationwide Mutual Insurance auf, der am 4. Februar beim Super Bowl offiziell Premiere feiert.

In dem Clip wirbt der Tänzer für eine Arbeitslosenversicherung: Zunächst sieht man ihn mit Pelzen, Diamanten und Frauen behängt als Rap-Star durch ein Video tanzen. Dann wechselt die Szene und der vermeintliche Sänger mutiert zu einem albernen Fast-Food-Verkäufer mit roter Polyester-Uniform und peinlichem Hip-Hop-Gebaren. Der Vorarbeiter reißt den Möchtegernkünstler aus seinem Tagtraum und ordert ihn zurück an die Friteuse. "Life comes at you fast" - "das Leben kann sich schnell mal ändern" - ist K-Feds trockener und selbstironischer Kommentar zu dem unerwarteten Twist in seinem Leben.

Mitarbeiter fühlen sich verunglimpft

Doch während die meisten amerikanischen Medien und Kritiker Federline zu seinem humorvollen Clip applaudierten, fanden viele Imbiss-Mitarbeiter die Persiflage gar nicht so witzig. Federline entwürdige ihren Beruf, beschwerte sich Annika Stensson, Vorsitzende des nationalen Restaurantverbands, und der Spot sei "erniedrigend und widerlich" für die landesweit 12,8 Millionen Fast-Food-Mitarbeiter. Eine Arbeitslosenbescheinigung hätte völlig gereicht, um den Absturz eines Plattenmillionärs zu demonstrieren, sagt Stensson in der US-Zeitung "New York Post". Ihre Beschwerde reichte sie sogar schriftlich ein bei der verantwortlichen Versicherung Nationwide. Die verteidigte sich: "Der Werbespot sollte nicht Imbiss-Mitarbeiter verunglimpfen, sondern nur das Leben des Protagonisten Kevin Federline veralbern", erwiderte ihr Sprechersprecher in der "Post".

Es scheint, als könne es Federline dem amerikanischen Publikum nicht Recht machen. Und vermutlich wird auch die neueste Wendung im Scheidungskrieg mit Britney Spears wenig zu seiner Beliebtheit betragen: Wie die Filmdatenbank "IMDB" berichtet, habe Federline auch das dritte Angebot von Spears abgelehnt, nach dem die Sängerin ihm 25 Milionen Dollar (etwa 19,2 Millionen Euro) Unterhalt geboten habe. Dafür sollte Federline das gemeinsame Sorgerecht für die beiden Söhne Sean Preston (16 Monate) und Jayden James (4 Monate) aufgeben. Doch der geschasste Ehemann will weder auf seine Söhne verzichten - er hat bereits zwei Kinder mit seiner Exfrau Shar Jackson - noch auf die Hälfte von Britneys Vermögen. Geschätzte 100 Millionen Dollar (77 Millionen Euro) soll die Sängerin erwirtschaftet haben - und ihr Ex will mindestens die Hälfte.

pie