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Kurz vor Urteil: Streit um 17.000 Euro: Stefan Raab und seine Mieterin einigen sich

Wegen einer defekten Lüftung hatten Ex-Entertainer Stefan Raab und seine Mieterin Streit. In wenigen Tagen hätte ein Gericht geurteilt - doch dazu kommt es nun nicht mehr.

Ex-Entertainer Stefan Raab gestikuliert mit der rechten Hand. Er trägt einen schwarzen Anzug und eine schwarze Krawatte.

Stefan Raab (Archivbild von 2015) hat den Streit mit seiner ehemaligen Mieterin beigelegt

Stefan Raab und eine Mieterin von ihm haben sich in einem Rechtsstreit überraschend gütlich geeinigt. "Über den Inhalt der Einigung haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart", sagte eine Sprecherin des Kölner Landgerichts am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Ursprünglich wollte das Gericht am Freitag eine Entscheidung in dem Fall verkünden. Dieser Termin sei nun abgesagt worden.

Stefan Raab und die defekte Lüftung

In dem Streit ging es um ein von Raab vermietetes Ladenlokal in Köln, in dem die Mieterin ein spanisches Restaurant betrieb. Sie musste schließen, weil die Behörden eine defekte Lüftungsanlage beanstandeten, blieb aber weiterhin Mieterin. Allerdings setzte sie ihre Mietzahlungen aus. Daraufhin schickte der Entertainer ihr die Kündigung und forderte die ausstehende Miete ein. Die Gastronomin klagte ebenfalls und verlangte unter anderem Ersatz für die defekte Anlage.

Am ersten Prozesstag hatte der Richter als Vergleich vorgeschlagen, dass das Mietverhältnis beendet wird und Raab 17.000 Euro zahlen solle. Denn das Gericht neigte der Meinung zu, dass der Vermieter für die Belüftung zuständig sei. Die Mieterin hatte den Vergleich jedoch abgelehnt.


tkr / DPA
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