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stern-Interview: Tarantino steht auf Winnetou und Wallace

Seine Kindheit hat er in Kinos verbracht und konsequent widmet er sich in seinen Filmen den großen Genrethemen. Nun sind die Nazis dran. Im stern-Interview erzählt Quentin Tarantino, warum "Inglourious Basterds" nichts mit "Operation Walküre" zu tun hat und lobt deutsches Schauspiel.

Quentin Tarantino ist kein Freund von "Operation Walküre". "All diese berühmten britischen Schauspieler, die einen Nazi nach dem anderen spielen: Das ist so altmodisch", klagt der Kult-Regisseur in der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des stern. In seinem fast komplett in Deutschland gedrehten Weltkriegsfilm "Inglourious Basterds" würden alle Deutschen auch von deutschsprachigen Schauspielern gespielt. "Das war extrem wichtig für mich. Keine Schweden, keine Holländer. Sorry, Max von Sydow, bye-bye, Rutger Hauer." Tarantinos Fazit: "Ich bin die Anti-Walküre!"

So bezeichnet sich Tarantino nicht nur als Fan deutscher Produktionen wie "Winnetou", Edgar-Wallace-Verfilmungen und "Knockin' on Heaven's Door". Er lobt auch die Schauspieler: "Ihr Deutschen habt fantastische Talente", sagte der Amerikaner dem stern.

Auf Vorwürfe, dass er das Dritte Reich für eine gut gelaunte Gewaltorgie ausschlachte, sagt der US-Regisseur dem stern: "Ich will nicht respektlos erscheinen, vor diesem schwergewichtigen historischen Hintergrund, sondern die Geschichte auf meine Weise erzählen." Sein neuer Film sei ein aufregender Abenteuerfilm oder "als ob Otto Preminger einen Ernst-Lubitsch-Film drehen würde".

"Inglourious Basterds", der sechste lange Kinofilm von Tarantino ("Pulp Fiction", "Kill Bill"), handelt von einer jüdisch-amerikanischen Elite-Einheit, die 1941 im besetzten Frankreich gnadenlos Jagd auf Nazis macht und ein Attentat auf Hitler plant. Neben Brad Pitt spielen Diane Kruger, Christoph Waltz, Daniel Brühl und Til Schweiger weitere Hauptrollen. Der Film feiert Mitte Mai seine Weltpremiere beim Festival in Cannes und läuft ab dem 20. August in den deutschen Kinos.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(