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Streit um Film-Biografie: Regina Halmich fühlt sich "arglistig getäuscht"

Ring frei zur nächsten Runde im Rechtsstreit der früheren Boxweltmeisterin Regina Halmich mit der Produzentin ihrer Film-Biografie.

Die ehemalige Box-Weltmeisterin Regina Halmich fühlt sich übers Ohr gehauen und hat die Produzenten eines Films über ihr Leben verklagt. Der Kinofilm "Königin im Ring" von Regisseurin Simone Jung erlebt am Donnerstag in Karlsruhe seine Premiere. "Der Film sollte im Fernsehen laufen, das hatten wir vereinbart. Die Regisseurin hat sich mein Vertrauen und das meiner Eltern erschlichen und uns arglistig getäuscht. Zur Premiere gehe ich nicht", sagte Halmich dem Hamburger Abendblatt.

Das Landgericht Karlsruhe hat bereits festgestellt, dass die Produzenten gegenüber Regina Halmich verpflichtet sind, sämtlichen Schaden zu ersetzen, der ihr in Zusammenhang mit der kommerziellen Verwertung des Films im Kino entstanden ist und zukünftig noch entsteht. Allerdings ist das Urteil noch nicht rechtskräftig. Die Filmproduzenten haben Berufung eingelegt. Der Streit liegt nun beim Oberlandesgericht in Karlsruhe.

Halmich sagte dem Abendblatt weiter: "Ich bin noch nie so ausgetrickst worden." Die Regisseurin wolle sich über eine Prominente profilieren. "Ich bin maßlos enttäuscht, weil der Filmverleih bei der Premiere jetzt so tut, als geschehe alles mit meinem Einverständnis."

SID/DPA / DPA
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