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Popsängerin: US-Regierung will von Taylor Swifts Petition nichts wissen

Auf der Preisverleihung der MTV Video Music Awards sprach Taylor Swift erneut über ihre Petition für ein Gleichstellungsgesetz. Die US-Regierung gibt die selbe Antwort wie zuvor, das Unterfangen sei "mit Gift versetzt".

Popsternchen Taylor Swift singend auf der Bühne.

Ein großes Anliegen der US-Sängerin Taylor Swift ist ein Gleichstellungsgesetz, das Diskriminierung von Menschen aufgrund deren Geschlechtsidentität und der sexuellen Ausrichtung verbietet.

DPA

Am Montag setzte Taylor Swift (29, "You Need To Calm Down") in ihrer Dankesrede auf den MTV Video Music Awards erneut ein Zeichen für die LGBTQI-Szene. Die US-Popsängerin wies darauf hin, dass sich das Weiße Haus bisher nicht um ihre Petition für ein Gleichstellungsgesetz gekümmert habe - und das, obwohl sie bereits fünfmal so viele Unterschriften wie benötigt eingesammelt habe, um eine Reaktion der Regierung zu verdienen.

Taylor Swift setzt sich gegen Diskriminerung ein

Die Petition, die aktuell über eine halbe Million Menschen unterschrieben haben, fordert die Regierung auf, das Gleichstellungsgesetz in den USA zu unterzeichnen. Dieses soll Diskriminierung aufgrund der Geschlechtsidentität und der sexuellen Ausrichtung verbieten. Der Gesetzentwurf war im Mai vom US-Repräsentantenhaus verabschiedet worden, er braucht aber noch die Zustimmung des Senats.

Auf das wiederholte öffentliche Drängen von Swift reagierte das Weiße Haus in einer Pressekonferenz nun mit exakt den Worten, wie schon bei einem Statement im Mai. So sagte Pressesprecher Judd Deere laut dem US-Magazin "People": "Die Trump-Regierung ist absolut gegen jede Art von Diskriminierung und unterstützt die Gleichbehandlung aller. Allerdings ist die Gesetzesvorlage in ihrer jetzigen Form mit Gift versetzt, das die Rechte der Eltern und des Gewissens zu untergraben droht."

meh / SpotOnNews