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Nummer eins der "Hot List" Taylor Swift wird zum globalen Sexsymbol


Das "Maxim"-Magazin hat den einstigen Country-Star Taylor Swift auf Platz ein seiner "Hot List" befördert. Damit ist die junge Popdiva endgültig im Olymp der globalen Sexsymbole angekommen.
Von Frank Siering, Los Angeles

Diese Frau kann anscheinend nichts verkehrt machen. Schon 2014 war Taylor Swift zum absoluten Shooting-Star in der Entertainment-Industrie avanciert. Der kometenhafte Aufstieg der einstigen Country-Stimme scheint sich nun auch in diesem Jahr unaufthaltsam fortzusetzen.

Jüngstes Beispiel für ihren Karrieresprung in den Beliebtheits-Olymp: Swift wurde von Maxim auf den ersten Platz der alljährlichen "Hot List" katapultiert. Nach einem fulminanten Start ihrer Welttournee und einem neuen Boyfriend also auch noch der Aufstieg zum Sex-Symbol.

Swift: Das ist echt nett

Bescheiden und für die Tatsache, endlich in die Ränge von Beyonce, Jennifer Lopez und Gwen Stefani aufgestiegen zu sein, bedankte sich Swift höflich für die jüngste Ehrung: "Das ist echt nett und eine unglaubliche Ehre", so die 25-Jährige, die im selben Atemzug zugibt, dass "dieses Jahr das beste Jahr in meinem Leben ist bis jetzt".

Das habe freilich nur bedingt etwas mit ihrem Status als sexy Popdiva zu tun, sondern eher damit, dass sie das Gefühl hat, sich endlich auch ,"künstlerisch freigeschwommen zu haben. Ich durfte ein Album so aufnehmen, wie ich es mir gewünscht habe, das war immer mein Traum", sagt Swift.

Erstmals hat Maxim in diesem Jahr seine "Hot 100" Liste neu aufgestellt. So werden die Frauen - mit Ausnahme von Swift - nicht in einer Rangliste aufgeführt, sondern nach diversen Kategorien sortiert. "Women Who Rock", "Fashion Phenoms" oder "The Champions" wurden die Kategorien kurzerhand getauft.

Feminismus ist für sie wichtig

Mit ihrem ersten Platz darf sich Swift nach unzähligen Ehrungen in den letzten zwölf Monaten nun also auch noch zu den "wichtigsten und interessantesten Frauen der Welt" zählen.

Auf die Frage, wie es sich anfühlt, auf Platz eins dieser oftmals belächelten, aber immer auch gleichzeitig weltweit wahrgenommenen Liste gelandet zu sein, sagte Swift weiter: "Ich bin echt stolz auf die Tour und auf all das, was wir auf die Beine stellen. Es ist einfach eine wunderbare Bereicherung in meinem aufregenden Leben."

Dass Swift unlängst eine Lanze brach für alle Feministinnen in dieser Welt und somit ein bisschen gegen das Credo der Maxim-Liste verstößt, die seit Jahren Frauen als Sex-Symbole feiert, schien der Freude über die jüngste Ehre keinen Abbruch zu tun.

"Ich habe niemals wirklich gewusst, was Feminismus eigentlich ist", so Swift. Die Sängerin weiter: "Ich wusste nicht, dass Feminismus auf vielerlei Wegen wichtig war für die Welt, in der wir heute leben. Für mich ist Feminismus heute die wichtigste Bewegung, die für mich dieselbe Bedeutung hat wie Gleichberechtigung.


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