TEILABRISS Becker-Villa wird zur Hälfte abgerissen


Seit einem Jahr streitet Boris Becker mit den Behörden um seine zu groß geratene Villa auf Mallorca. Für 320.000 Euro muss er jetzt einen Teil wieder abreißen lassen.

Boris Becker, früherer Tennisstar, will im Streit um sein zu groß geratenes Landhaus auf der spanischen Ferieninsel Mallorca etwa die Hälfte des Anwesens abreißen lassen. Wie die Lokalpresse am Mittwoch berichtete, erhielt der Leimener jetzt die entsprechende Genehmigung der Behörden, die andernfalls damit gedroht hatten, das Bauprojekt insgesamt für illegal zu erklären. Becker müsse für mindestens 320 000 Euro rund 500 Quadratmeter Fläche wieder dem Erdboden gleichmachen, hieß es.

Becker droht Gelbuße bis zu 420.000 Euro

Den Antrag zum Teilabriss der Finca bei Artà im Nordosten der Insel hatte Becker selbst gestellt. Der 34-Jährige sei falsch beraten worden und wolle nun angesichts der Bausünden auf Mallorca mit gutem Beispiel vorangehen, lobte Bürgermeister Montserrat Santandreu. Um eine Strafe wird der einstige Tennis-Profi aber wohl nicht herumkommen: Ihm, dem Immobilienhändler, dem Bauherren und den zuständigen Technikern drohe eine Geldbuße zwischen 210.000 und 420.000 Euro, hieß es weiter.


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