HOME

Tierschützer-Angriff: Törtchen-Attacke auf "Vogue"-Chefin Wintour

"Vogue"-Chefredakteurin Anna Wintour ist eine der mächtigsten Frauen der Modebranche, vor ihrem Urteil zittert die Fashion-Welt. Weniger beeindruckt davon zeigten sich wieder einmal "Peta"-Tierschützer.

Von Caroline Werner

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde die Chefredakteurin des US-Magazins "Vogue" von Tierschützern attackiert. Im März war es eine Art Gebäck, die der viel bewunderten und geschmähten Anna Wintour ins Gesicht geworfen wurde - am Samstag ein Tofu-Sahne-Törtchen.

Der Zwischenfall sei geschehen, als die exzentrische Kritikerin bei den Prêt-á-Porter-Schauen auf den Beginn der Show von Chloe wartete. Andere Medien melden, es sei direkt nach der Show passiert. Sicher ist, dass die vermeintliche Protagonistin des Skandal-Buches "Der Teufel trägt Prada" ein Tofu-Sahne-Törtchen beziehungsweise einen mit Tofu gefüllten Pie ins Gesicht bekam.

Medienwirksamer Protest

Dan Mathews, Vizepräsident der US-Sektion der Tierschutzorganisation "Peta" erklärte den Grund der Attacke. Die Tierschützer haben dagegen protestiert, dass die Zeitschrift "Vogue" Pelz-Werbung schaltet, Anzeigen von "Peta" jedoch ablehne, obwohl sie den gleichen Preis für eine Anzeige angeboten haben, den auch die Werbeanzeige für Pelze gekostet hat. "Peta" ist für seine medienwirksamen Aktionen bekannt.

Mit dem Törtchenwurf machten die Aktivisten nicht nur auf diesen Umstand aufmerksam, sondern legten der Königsmacherin der Fashion-Welt auch eine Alternative zu Fleisch- und Pelzkonsum nahe.

Die Aktion könnte ein Nachspiel haben

Die Trendsetterin Wintour ist bekannt für ihre Unvoreingenommenheit und Warmherzigkeit. Ob sie nach dem tätlichen Angriff Ruhe bewahren wird oder ob die Attacke ein Nachspiel haben wird, ist noch nicht bekannt.

Themen in diesem Artikel