Es ist nicht nur für sie ein aufbauender Anblick, sondern auch für ihre Fans. Die bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo schwer gestürzte Lindsey Vonn (41) meldet sich auf Instagram mit einem Video, das Mut macht. Nach mehreren Operationen ist sie bei fröhlicher Musik gut gelaunt dabei zu sehen, wie ihr im Krankenhaus unter anderem die Haare gemacht werden und wie sie spielerisch gefüttert wird. Es sind Szenen, die noch einmal zeigen, dass der Skistar nicht aufgeben wird. Vonn teilt dazu ebenso ermutigende Worte.
"Lächeln. Lachen. Lieben"
"Ich bin dankbar für meine Freunde, meine Familie, mein Team und das gesamte medizinische Personal, das mir dabei hilft, wieder zu mir selbst zu finden", schreibt die 41-Jährige. "Ich kehre langsam ins Leben zurück, zu den Grundlagen und den einfachen Dingen, die im Leben am wichtigsten sind. Lächeln. Lachen. Lieben." Ihre Schwester Karin Kildow habe das Video zusammengestellt und der Clip habe sie sofort zum Weinen gebracht.
Wie zuvor bereits berichtet wurde, war Vonn am Sonntag aus dem Krankenhaus entlassen worden, um sich auf den Weg in ihre Heimat machen zu können. Bei der Abfahrt der Frauen war sie am 8. Februar schwer gestürzt und hatte sich eine komplexe Verletzung am Schienbein zugezogen. Nach drei bereits erfolgten Operationen teilte sie vor wenigen Tagen auf der Plattform mit: "Morgen werde ich erneut operiert und hoffe, dass alles gut verläuft, damit ich womöglich entlassen werde und nach Hause zurückkehren kann." Dort werde sie noch einmal operiert werden müssen.
Später konnte sie berichten, dass auch die vierte Operation gut verlaufen ist und sie endlich in die USA reisen könne. Sie wolle von dort aus die Fans auf dem Laufenden halten und mehr Details zu ihrer Verletzung preisgeben. Empathie, Liebe und Unterstützung heiße Vonn willkommen, aber nicht Traurigkeit oder Mitgefühl, schrieb sie. Die Risiken seien ihr bewusst gewesen. "Die Fahrt war den Sturz wert. Wenn ich nachts die Augen schließe, bereue ich nichts und die Liebe zum Skifahren bleibt bestehen. Ich freue mich immer noch auf den Moment, wenn ich ein weiteres Mal oben auf dem Berg stehen kann. Und das werde ich."