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Trennung: Sharon Stone lässt sich scheiden

Unüberbrückbare Differenzen stehen zwischen US-Schauspielerin Sharon Stone und ihrem Noch-Ehemann, dem Verleger Phil Bronstein. Demnächst werden beide wieder ein Single-Leben führen: Bronstein reichte die Scheidung ein.

Nach fünfeinhalb Jahren ist das Liebesglück an sein Ende gekommen: Sharon Stone lässt sich von ihrem Mann, dem Zeitungsverleger Phil Bronstein, scheiden. Die Trennung erfolge in Freundschaft und gegenseitigem Einvernehmen, teilte das Paar am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung in Los Angeles mit. Bronstein hatte zuvor bei einem Gericht in San Francisco den Scheidungsantrag eingereicht, in dem von unüberbrückbaren Differenzen die Rede ist. Die 45-jährige Schauspielerin und der sieben Jahre ältere Herausgeber des "San Francisco Chronicle" hatten im Februar 1998 geheiratet. Das Paar hat einen gemeinsamen Sohn, den drei Jahren alten Roan.

Noch im Oktober 2001 hatte die 1958 geborene Stone für Schreckensmeldungen gesorgt: Nach heftigen Kopfschmerzen hatte ihr Mann sie ins Krankenhaus eingeliefert, wo sie acht Tage lang "auf Herz und Nieren" untersucht wurde und sich einem operativen Eingriff unterziehen musste. Tagelang mussten die Fans ausharren, bis der Befund bekannt gegeben wurde. Stone hatte Gehirnblutungen gehabt, würde aber keine bleibenden Schäden davon tragen, so berichtete der behandelnde Arzt Michael Lawton.

"Sharon Stone ist neurologisch ganz gesund und unterliegt im Beruf- und Privatleben keinen medizinischen Einschränkungen". Die Schauspielerin scherzte noch während des Krankenhausaufenthalts: "Jeder einzelne Teil meines Körpers ist inzwischen fotografiert worden", "Das große Geheimnis wird gelüftet werden."

Das war schon der zweite Krankenhausfall für das Paar in dem Jahr. Bronstein war im Juni in die Notaufnahme eines Hospitals in Los Angeles eingeliefert worden. Ihm hatte eine Komodo-Echse im Zoo fast einen Zeh abgebissen.

Den bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere erreichte Stone 1992 mit "Basic Instinct" und 1995 mit "Casino". Verärgerung unter den Fans hatte die Absage des Studios Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) ausgelöst, als es sich gegen die Fortsetzung von "Basic Instinct" entschieden hatte. Angeblich habe sich kein Schauspieler gefunden, der den männlichen Gegenpart zur Eispickel schwingenden Mörderin spielen wollte. Michael Douglas, der im ersten Teil den Detektiv gespielt hatte, lehnte ab. Nach 1995 spielte Stone noch in vielen Streifen, die aber nicht mehr für rauschende Schlagzeilen sorgten. Derzeit ist sie mit den Aufnahmen des romantischen Dramas "A Different Loyalty" beschäftigt.

Birgit Helms