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TV-Moderator Bill Maher über Donald Trump: "Ein syphiliskranker Affe, der twittert"

Im Austeilen ist er groß, einstecken kann er nicht. Immobilientycoon Donald Trump liefert sich einen bizarren Streit mit US-Moderator Bill Maher, der den 66-Jährigen als "Orang-Utan" bezeichnete.

Mit seinen Immobiliengeschäften macht er schon lange keine Schlagzeilen mehr. Stattdessen konzentriert sich US-Unternehmer Donald Trump auf die Veranstaltung von Schönheitswettbewerben und tut sich als eifriger Twitterer hervor. Nicht selten sorgen seine Kommentare allerdings für Kopfschütteln. So forderte er US-Präsident Barack Obama im vergangenen Herbst auf, zu beweisen, dass er in den USA geboren wurde und somit rechtmäßiger Präsidentschaftskandidat sei.

In den USA sorgt Trump nun mit einem ähnlich bizarren Vorfall für Gelächter. Was ist passiert? US-Moderator Bill Maher machte sich in der Talkshow von Jay Leno über Trump lustig und behauptete, der 66-Jährige würde von einem Orang-Utan abstammen. Maher nannte Trump einen "syphiliskranken Affen, der twittert" und verglich seine Haarfarbe mit dem Fell der Affenart. "Vielleicht hatte Donald Trumps Mutter Sex mit einem Orang-Utan und er ist das Ergebnis", so Maher weiter. Wenn Trump beweisen könne, dass er nicht von einem Affen abstamme, wolle er fünf Millionen Dollar spenden, die Trump für Wohltätigkeitszwecke seiner Wahl verwenden könne, versprach der Moderator.

Donald Trump, nicht gerade für Zurückhaltung bekannt, nahm das Angebot umgehend an und schickte Maher seine Geburtsturkunde. Sie beweise, dass Donald Trump "der Sohn von Fred Trump und keinem Orang-Utan" sei, schrieb Trumps Anwalt laut Anklageschrift, die das Internetportal "tmz.com" veröffentlichte. Zudem äußerte sich Trump beim Sender Fox News persönlich zu Mahers Auftritt. Die Behauptungen des TV-Moderators seien "beleidigend" gewesen", so Trump. "Er hat schreckliche Dinge über meine Eltern gesagt. Sie sind bereits verstorben und waren fantastische Menschen. Sie waren 63 Jahre verheiratet." Trump betonte, dass er durch Vorlage der Geburtsurkunde Mahers Forderungen nachgekommen sei und ihm so nun die versprochenen fünf Millionen Dollar zustünden. Bisher hat Maher, natürlich, nicht gezahlt. Doch Trump versteht keinen Spaß. Bei einem Bezirksgericht in Los Angeles reichte der 66-Jährige Klage ein will das Geld nun per Gerichtsbeschluss einfordern.

jum
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