Verstorbener Schauspieler Eric Dane
Trotz ALS drehte er noch für "Euphoria"

Eric Dane ist an ALS gestorben.
Eric Dane ist an ALS gestorben.
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Eric Dane ist im Alter von 53 Jahren gestorben. Zuvor hatte er noch Szenen für die dritte Staffel von "Euphoria" gedreht.

Eric Dane (1972-2026) ist am Donnerstag, dem 19. Februar, im Alter von nur 53 Jahren gestorben. Doch der Schauspieler hinterlässt ein letztes Vermächtnis auf dem Bildschirm: Wie sein Sprecher dem US-Magazin "People" bestätigte, hatte Dane vor seinem Tod noch Episoden für die kommende dritte Staffel von "Euphoria" gedreht.

Im April 2025 hatte Dane öffentlich gemacht, dass bei ihm Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) diagnostiziert worden war - eine unheilbare Erkrankung, die auch als Lou-Gehrig-Syndrom bekannt ist. Trotz dieser niederschmetternden Nachricht wollte der gebürtige Kalifornier weiterarbeiten. "Ich bin dankbar, dass ich weiterarbeiten kann, und freue mich darauf, nächste Woche ans Set von 'Euphoria' zurückzukehren", sagte Dane seinerzeit.

Bewegende Worte von Serienschöpfer und HBO

Kurz nachdem Danes Familie seinen Tod bestätigt hatte, meldete sich "Euphoria"-Schöpfer Sam Levinson mit einem emotionalen Statement zu Wort. "Mir bricht das Herz über den Verlust unseres lieben Freundes Eric", erklärte Levinson laut "Deadline". "Mit ihm zu arbeiten war eine Ehre. Sein Freund zu sein war ein Geschenk." Auch ein Sprecher von HBO würdigte den Verstorbenen: Der Sender sei dankbar gewesen, mit Dane in drei Staffeln von "Euphoria" zusammengearbeitet zu haben.

Eric Dane: "Ich bin nicht so gebaut"

Dass Dane trotz seiner schweren Erkrankung vor die Kamera zurückkehrte, hatte einen tieferen Grund. "Es hält mich wach. Es treibt mich voran", sagte er im Juni 2025 zu "E! News" über seine Entscheidung, weiterhin zu schauspielern. "Ich fühle mich großartig, wenn ich arbeite." Natürlich habe es auch Rückschläge gegeben, doch sein Lebensmut sei ungebrochen.

Neben "Euphoria" trat Dane nach seiner Diagnose auch in einer Episode der Serie "Brilliant Minds" auf, in der er einen Feuerwehrmann und 9/11-Helden spielte, der seiner Frau von seiner ALS-Diagnose erzählen muss. Bei einem virtuellen Panel im Dezember 2025 sprach Dane offen darüber, wie nah ihm diese Rolle ging - und zugleich wie befreiend sie für ihn war. "Ich habe keinen Grund, guter Dinge zu sein, an irgendeinem Tag", sagte er. "Niemand würde es mir übelnehmen, wenn ich mich ins Bett verkriechen und zwei Wochen lang weinen würde. Und ich war ein bisschen angenehm überrascht, als ich merkte, dass ich nicht so gebaut bin."

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