Vorwürfe Verspäteter Rosenkrieg bei den Effenbergs


"Sie hatte ihr freudiges Männer-Erlebnis schon vorher in Miami", warf Fußball-Profi Stefan Effenberg seiner Exfrau in einem Interview Untreue vor. Die Affäre sei ein entscheidender Grund für die Trennung gewesen.

Drei Wochen nachdem ihre Scheidung reibungslos über die Bühne gegangen war, hatte Martina Effenberg behauptet, die verheirateten Fußball-Kollegen ihres Exmannes seien dauernd mit "irgendwelchen Mädchen" fremdgegangen. Das hat eine empörte Reaktion von Stefan Effenberg provoziert. Der Fußball-Profi warf seiner Exfrau selbst Untreue und Undankbarkeit vor. In einem Interview der "Bild"-Zeitung sagte er: "Sie hatte ihr freudiges Männer-Erlebnis schon vorher in Miami." Die Affäre sei ein entscheidender Grund für die Trennung gewesen, erklärte der 35-Jährige.

"Wer also im Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Steinen werfen. Es ist eine absolute Unverschämtheit, sich so weit aus dem Fenster zu lehnen und die meisten Fußballspieler als Fremdgänger zu bezeichnen", sagte Stefan Effenberg.

"Ich bin sehr, sehr glücklich"

Er habe seiner Exfrau freiwillig ohne einen gerichtlichen Termin die Hälfte seines gesamten Vermögens gegeben, sagte der Fußball-Millionär. "Ich dachte eigentlich, sie hätte keinen Grund, sich zu beschweren." Zur Äußerung von Martina Effenberg, sie wolle nicht mehr an einen Typen wie ihn geraten, sagte er: "Ich verstehe gar nicht, dass sie unsere Zeit so verflucht...Der Typ, also ich, hat ihr die Unabhängigkeit und den Luxus, in dem sie jetzt lebt, ermöglicht."

Stefan Effenberg hielt seiner Ex weiter vor: "Warum hat sie mit der Scheidung denn nicht auch den Namen des Typen abgelegt und ihren Kindernamen wieder angenommen?" Er widersprach ihrer Behauptung, dass er unglücklich sei. "Ich bin sehr, sehr glücklich. Und Claudia (Strunz) ist meine Traumfrau." Effenberg forderte seine Exfrau auf, sie möge sich das Nachtreten doch bitte in Zukunft ersparen.

Nie mehr Techtelmechtel mit Kicker

Die Ex-Frau von Effenberg hatte in "Bunte" geschworen, dass sie unter keinen Umständen mehr mit einem Fußballer etwas zu tun haben möchte. Von der "Scheinwelt des Fußballerlebens" habe sie genug, sagte die 37-Jährige. Sie würde inzwischen "nicht mal mehr mit einem Fußballer flirten."

Weiter erzählte Frau Effenberg, die in Florida lebt, dass sie eigene Memoiren plant. "Das würde ein Hit, ein Knaller", sagte sie in dem Interview. Allerdings sei sie absolut ausgelastet mit Job, Familie und Privatleben. "Aber wenn meine Firma so richtig boomt, werde ich ein Buch schreiben – ganz ohne Ghostwriter."

Zweifel an Ollis Treue

Wegen der chronischen Untreue von Kickern gibt Martina Effenberg auch der Beziehung von Oliver Kahn und seiner Geliebten keine große Zukunft. "Ich denke, dass Verena irgendwann den Oliver nicht halten kann", sagte sie weiter. "Wer sich einmal von den Gleisen entfernt hat, wird das wieder tun. So einen Mann würde ich gar nicht haben wollen."

Sie selbst habe sich nie für einen verheirateten Mann interessiert. "Meine gesunde Menschenkenntnis sagt mir, dass er auch mich irgendwann auswechseln würde."


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