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Karl Lagerfeld: Kaiser Karls billige Kleider

Star-Designer Karl Lagerfeld glaubt an zwei Sachen: ganz billig und ganz teuer. Für H&M hat er eine Kollektion rausgebracht. Die kommt Freitag raus und soll das Weihnachtsgeschäft richtig aufmischen.

Menschentrauben am Einlass, Gedränge an den Wühltischen, Hektik an den Kassen: Der Freitag könnte der Tag sein, an dem endlich wieder einmal Einzelhändlerträume wahr werden. Allerdings nur für ausgewählte Filialisten von Hennes & Mauritz. Die Schweden bringen in bundesweit rund 140 Geschäften Designermode von Karl Lagerfeld zu Billigpreisen auf den Markt. Der Erfolg ist praktisch garantiert: Erwartet wird, dass die Kollektion schnell ausverkauft ist. Anderswo im Handel sieht die Lage weiterhin düster aus.

Ein Lagerfeld für 14,90 Euro

Der Mode-"Kaiser Karl" hat für H&M über 30 billige Kleider entworfen. Warum? "Weil ich die Schweden klasse finde. Und weil ich an zwei Dinge glaube: an ganz teuer und an ganz preiswert." Das billigste Stück aus der Lagerfeld-Kollektion, ein T-Shirt, ist für 14,90 Euro zu haben. Das teuerste Modell, ein Mantel, kostet 149 Euro. Die Lagerfeld-Ware ist allerdings limitiert. Von den 269 H&M- Filialen in Deutschland wurde nur etwa jede zweite beliefert. Die Marketing-Experten wissen, dass so etwas die Nachfrage steigert.

Die Konkurrenz betrachtet die Zusammenarbeit von Stardesigner und Billigheimern mit einer Mischung aus Respekt und Neid. Denn in der Tat werden auf diese Weise die beiden Geschäftsmodelle miteinander verknüpft, die auch zu Zeiten der Konsumflaute Erfolg versprechen: Luxus und Discounter. Der Präsident des größten Einzelhandels-Verbandes HDE, Hermann Franzen, meint: "Der Kunde ist unberechenbar geworden: Morgens kaufen die Leute bei Aldi, abends bei Armani." Oder sie machen sich im Internet auf Schnäppchenjagd nach Designerware.

Der HDE hofft nun, dass die H&M-Aktion auch anderen Geschäften Kundschaft bringt. Was dringend erforderlich wäre: Nach dem dritten verkorksten Jahr in Folge (Umsatzminus bis Ende September: -1,3 Prozent) ruht die Hoffnung der Branche darauf, dass es das Weihnachtsgeschäft richten wird. Eine Milliarde Euro mehr als im Vorjahr sollen im November und Dezember erlöst werden. Auf diese Weise könnte das Gesamtjahr-Umsatzminus mit 0,5 Prozent auf knapp 370 Milliarden Euro gerade noch in Grenzen gehalten werden.

Die Zuversicht gründet sich vor allem auf einen Zufall des Kalenders: Weihnachten fällt in diesem Jahr auf ein Wochenende, so dass für den Geschenkekauf zwei Tage mehr Zeit ist. Aber auch darauf, dass die Handelshäuser aus den Fehlern der vergangenen beiden Jahre gelernt haben und sich die vorweihnachtlichen Rabattschlachten von 2002 und 2003 nicht mehr wiederholen. "Wenn die Preise halten, ist der Umsatz zu schaffen", sagt HDE-Sprecher Hubertus Pellengahr.

Trendwende noch nicht in Sicht

Nach den ersten Tagen Weihnachtsgeschäft lässt die Trendwende allerdings noch auf sich warten. Zwar waren in Berlin am vergangenen Wochenende noch spätabends eine halbe Million Menschen zu einer "Langen Nacht des Shoppings" auf den Beinen. Aber selbst die Verbandsleute lassen sich nicht dazu verleiten, daraus schon eine Trendwende abzuleiten. Die Einzelhändler sind aus Erfahrung vorsichtig geworden. Und sie wissen, worauf es ankommt im Weihnachtsgeschäft: auf die vier Advents-Wochenenden und die letzten Tage vor dem Fest. Auf Karl Lagerfeld nicht.

Christoph Sator/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(