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Modejournal: Tipps zum Thema

Farbenlehre - Diese Töne sind im Frühling und Sommer angesagt


•Gelb

Schon die alten Ägypter sahen in der Farbe Gelb das Sinnliche und Heitere. Kein Wunder also, dass sich Designerlabels wie Marc Jacobs, Sonia Rykiel und Lanvin von diesem Trend anstecken ließen. Sie zeigen für den Sommer Kleider und Kostüme, die von Eierschalenfarbe bis Zitronengelb reichen. Wichtig: Diese Töne sehen nur auf gebräunter Haut gut aus!


•Rot

steht symbolisch für Blut, Liebe, Verführung - und Valentino Garavani. Der italienische Designer ist berühmt für seine eleganten Abendroben, die meist in feurigem Rot gehalten sind. Zum Bedauern der Modewelt hat er im vergangenen Jahr seinen Rücktritt bekannt gegeben. Aber auch wenn er nicht mehr entwerfen wird - sein "Valentino- Rot" hat längst Modegeschichte geschrieben.


•Orange

wird oft mit dem Buddhismus verbunden. Doch in dieser Saison wird der knallige Ton nicht nur in Klöstern, sondern auch auf der Straße getragen. Es war vor allem Raf Simons, der für Jil Sander luftige Kleider in sattem Orange entwarf. Allerdings sollte man bedenken: Wer noch keine Sonnenstrahlen gesehen hat, sollte von dieser Farbe lieber die Finger lassen!


•Blau

Der bekannteste Blauton ist das "International Klein Blue", ein Ultramarin, das von dem französischen Maler Yves Klein erfunden und im Jahr 1960 patentiert wurde. Die Farbe, die im Allgemeinen für Göttlichkeit steht, ist heute vor allem in der Mode angesagt. Die schönste Kollektion zeigte erst vor Kurzem das Modelabel Comme des Garçons.


•Grün

Keine andere Farbe symbolisiert den Frühling besser als Grün. Denn wenn die ersten Knospen an den Bäumen sprießen, keimt die Hoffnung auf einen guten Sommer. Als Frühlingsboten verstehen sich deshalb auch Modelabels wie Prada oder Lanvin, die Kleider in Flaschengrün oder Lindfarben während ihrer Schauen zeigten.>

Silhouetten

Auf die Linie achten

Trendbegriffe

Die wichtigsten Vokabeln für den Sommer


•Flare Pants:

Hinter diesem Begriff verbirgt sich die gute alte Marlene- Hose, die in diesem Sommer der Röhrenjeans Konkurrenz machen wird. Die weiten Hosenbeine, die von Karl Lagerfeld für Chanel gezeigt und bereits von Stil-Ikone Kate Moss getragen werden, haben einen entscheidenden Vorteil: Jede Frau kann sie tragen, ohne dabei wie eine Presswurst auszusehen.


•Jewel Colours:

Der Sommer wird hochkarätig: Designerlabels wie Prada oder Chloe zeigten Kleider und Accessoires aus leuchtendem Rot, Grün oder Blau, die wie Edelsteine in der Sonne glänzen. Deshalb sollte man sich diese Vokabeln schon einmal vormerken: Rubinrot, Smaragdgrün und Saphirblau.


•Cruel Shoes:

Die Designer müssen verrückt sein: Die High Heels, die von Raf Simons für Jil Sander, Dsquared oder Belstaff auf dem Laufsteg gezeigt wurden, sind nahezu untragbar. Ihre Modelle, die zum Beispiel extrem gebogene Absätze oder schwindelerregend hohe Plateaus besitzen, darf man zu Recht als gemeingefährlich bezeichnen. Einzige Ausnahme: Miucca Prada. Die Italienerin entwarf Schuhe, deren Absätze wie Art-Nouveau- Skulpturen modelliert sind.


•Slim Bag:

Der Hype um XXLTaschen nähert sich dem Ende. Denn kleine Formate wie die Slim Bag, die man leger in der Hand tragen kann, sind angesagt. Diese Tasche sieht aus wie eine Clutch, ist aber länglicher geschnitten.


•Treggins:

Kein neuer Sportbegriff, sondern eine Hose, die aus Leder gefertigt ist und so eng wie Leggins sitzt (Trousers + Leggins = Treggins). Vorteil: leiert durch einen hohen Stretchanteil nicht aus.


•Dhoti Pants:

Auch wenn sie so aussehen, als hätte man sie aus der Filmrequisite eines Bollywood- Films entliehen: Hosen mit hoher Taille und extrem tief hängendem Schritt sind zurück. Da diese Ballonhosen an die indische Volkstracht erinnern, werden sie als Dhoti-Pants bezeichnet.

BH-Formen

Jeder Brust ihr Körbchen

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