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Schweißflecken: Nie mehr schwitzen wie Jogi

Jogi Löw schwitzt - und Millionen von Fernsehzuschauer sehen es: Schweißflecken an Shirt oder Hemd sind unangenehm. Sieben Tipps gegen Achselnässe.

Jogi Löw

Obwohl er Werbeträger für eine große Kosmetikfirma ist, hatte Jogi Löw am Sonntagabend beim EM-Spiel Deutschland gegen Ukraine ein Problem mit Achselnässe.

Beim 1:0 von Shkodran Mustafi riss Jogi Löw die Arme hoch: Der Bundestrainer freute sich beim EM-Spiel Deutschland gegen Ukraine am Sonntagabend mit seinen Spielern über das erste Tor. Allerdings bekamen Millionen von Fernsehzuschauern eine eher unappetitliche Seite zu sehen: Schweißflecken auf Jogis Shirt.

Der Trainer kam am Spielfeldrand ganz schön ins Schwitzen. Da Jogi kein weißes Hemd trug, sondern sich beim Auftaktspiel der deutschen Mannschaft für ein dunkelgraues Shirt entschied, war die Achselnässe besonders gut zu sehen. Unangenehm!

In sozialen Medien machten sich viele über Löws Schweißproblem lustig. Vor allem deshalb, weil Löw am Spielfeldrand sonst aussieht wie aus dem Ei gepellt und Markenbotschafter für eine große deutsche Kosmetikmarke ist, die auch Deodorants herstellt.

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So bekommt Jogi sein Schwitzproblem in den Griff

Bei heißen Temperaturen drohen fiese Schweißflecken auf Poloshirts, Hemden oder Blusen. Da Schwitzen eine natürliche Reaktion des Körpers zum Temperaturausgleich ist, lässt sich die Ursache nur schwer vermeiden. Doch mit ein paar Tricks können Sie unangenehme Schweißflecken trotzdem verhindern:

1. Luftige Kleidung

Verzichten Sie auf Synthetikfasern und greifen Sie lieber zu luftiger Baumwollkleidung. Liegt die Kleidung nicht so eng am Körper an, kann die Luft besser zirkulieren

2. Antitranspirant statt Deo

Verwenden Sie ein Antitranspirant statt eines herkömmlichen Deos. Der grundlegende Unterschied zwischen den Produkten: Deodorants wirken hauptsächlich über Duftstoffe und Alkohol. Letzterer soll verhindern, dass sich geruchsbildende Bakterien vermehren. Antitranspirante dagegen hemmen die Schweißproduktion. Sie enthalten Aluminiumsalze, welche die Hautporen unter den Achseln zusammenziehen. So kann die Haut kaum oder deutlich weniger Schweiß absondern. Duftstoffe sorgen zusätzlich für einen frischen Geruch. Doch Vorsicht, Aluminiumsalze sind in letzter Zeit in Verruf geraten. Mehr dazu lesen Sie hier.

3. Unterhemden

Herren können bei starker Hitze auf einen simplen Trick zurückgreifen: das Unterhemd. Es nimmt die Feuchtigkeit des Körpers auf und verhindert so, dass sich unter den Achseln Schweißränder bilden können.  Dabei gilt es, auf jeden Fall ein Baumwollunterhemd zu tragen und keine Sport-Funktionswäsche. Sie ist kontraproduktiv, da sie die Feuchtigkeit nach außen abgibt. Wer nicht möchte, dass sich das Unterhemd abzeichnet, sollte ein eng anliegendes Baumwollshirt wählen.

4. Abtupfen

Wer spürt, dass er ins Schwitzen kommt, sollte die Toilette aufsuchen. Oft hilft es, sich mit einem trockenen oder Reinigungstuch unter den Armen abzutupfen. Danach bitte Deo oder Antitranspirant frisch auftragen.

5. Kaffee vermeiden

Kaffee fördert die Schweißbildung. Wer nicht ins Schwitzen kommen möchte, sollte das Heißgetränk besser meiden. Auch schwarzer Tee und scharfe Speisen können die Schweißproduktion begünstigen. Im Sommer besser auf Wasser umsteigen.

6. Keine reichhaltigen Körperlotionen benutzen

Verzichten Sie im Sommer auf fettige Körperlotionen oder Duschöle. Sie können die Poren verschließen und so die Schweißproduktion fördern.

7. Achselpads

Wer zu ganz starker Schweißproduktion neigt, kann zu sogenannten Achselpads greifen. Sie werden unter die Achseln geklebt und saugen den Schweiß ähnlich auf wie eine Windel.

mai