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Mode von EM-Stars: Boatengs Brillen, Ronaldos Unterhosen: Diese Kicker treffen den Style

Wenn Fußballer einen auf modisch machen: Abseits vom Spielfeld versuchen sich manche EM-Stars als Fashion-Designer. Von Boatengs Brillen-Kollektion bis zu Ronaldos Unterhosen.

Jerome Boateng, Cristiano Ronaldo

Fußballer-Style: Jérôme Boateng designt Brillen, Cristiano Ronaldo Unterwäsche.

So cool wie Jérôme Boateng ist momentan kein anderer Nationalspieler: Spätestens seine spektakuläre Rettungsaktion beim EM-Spiel gegen die Ukraine machte ihn zum Liebling der Deutschen. Das Netz war voll von Memes, nicht zuletzt auch, um der unverschämten Äußerung von AfD-Politiker Gauland etwas entgegenzusetzen. So etwas prallt am 1,92 Meter großen Boateng sowieso ab. Der Innenverteidiger macht lässig weiter sein Ding - und das auch abseits vom Spielfeld.

Vor kurzem ist Boateng nämlich unter die Designer gegangen, er hat seine erste Brillen-Kollektion auf den Markt gebracht. "Munich", "Hamburg" oder "New York" heißen seine Modelle und können sich problemlos in jedem Hipster-Viertel in eben diesen Städten sehen lassen. Seine eigenen Brillen sind ein weiterer Schritt, um ihn zu einer internationalen Marke werden zu lassen. Dafür soll auch ein anderer Superstar sorgen: Seit dem vergangenen Jahr ist Jérôme Boateng beim US-Rapper Jay-Z persönlich unter Vertrag, das Interesse für Musik und Mode hat die beiden zusammengeführt. Und Boateng ist nicht der einzige EM-Star, der sich im Fashion-Bereich ein zweites Standbein aufbaut.


Boateng, Poldi, Ronaldo: Sie alle machen Mode

Sein Teamkollege Lukas Podolski hat mittlerweile für sein Label "Strassenkicker" sogar einen eigenen Store in Köln eröffnet, verkauft dort T-Shirts, Caps und Sportkleidung. Sogar eine Kollektion für Frauen und Kinder hat Poldi im Angebot.

#strassenkicker 02 ?

Ein von Lukas Podolski (@poldi_official) gepostetes Foto am


Bei Portugals Stürmer Cristiano Ronaldo sitzt nach 90 Minuten auf dem Fußballplatz noch jede Strähne perfekt. Klar, dass dieser Mann sich auch für Mode interessiert. 2013 brachte er seine erste Unterwäschekollektion heraus. CR7 heißt das Label und von Slips über Socken bis hin zu langen Unterhosen ist alles dabei. Mittlerweile sind auch schlichte Männerhemden hinzugekommen, sie kosten etwa 80 Euro. "Ich glaube daran, immer das Bestmögliche zu geben. Ein perfekt sitzendes Hemd gibt einem Mann das Selbstvertrauen, immer das Beste aus sich herauszuholen", wird Ronaldo auf der Website zitiert. Allein auf die Modelinie verlassen will sich Ronaldo aber nicht: Ende 2015 gründete er auch noch eine eigene Hotelkette. Sicher ist sicher.