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Selbstschnürender Schuh aus "Zurück in die Zukunft": Nach dem Hoverboard ist vor dem "Nike Air Mag"

Fliegende Autos und selbstschnürende Schuhe: So sah das Jahr 2015 in "Zurück in die Zukunft II" aus. Völliger Schwachsinn? Nicht alles: Nach dem Hoverboard kommt dieses Jahr der "Nike Mag"-Schuh.

Von Stephanie Beisch

Nike bringt noch in diesem Jahr die selbstschließenden Schuhe aus "Zurück in die Zukunft II" auf den Markt

Nike bringt noch in diesem Jahr die selbstschließenden Schuhe aus "Zurück in die Zukunft II" auf den Markt

In knapp zehn Monaten ist es soweit: Wir schreiben den 21. Oktober 2015. Kein besonderer Tag glauben Sie? Fans von "Zurück in die Zukunft" werden da anderer Meinung sein. Denn im zweiten Teil der Zeitreisen-Saga ist das der Tag, an dem Marty McFly mit seinem DeLorean in die Zukunft reist.

Wir sind also angekommen. Mittendrin in der Zukunft. Und die haben sich Regisseur Robert Zemeckis und Autor Bob Gale Ende der 1980er Jahre etwas anders vorgestellt, als es jetzt tatsächlich ist. Oder doch nicht?

Im Jahr 1989, als "Zurück in die Zukunft" gedreht wurde, stellten sich die beiden Drehbuchautoren das Leben im Jahr 2015 folgendermaßen vor: man kann mit einem schwebenden Skateboard, einem sogenannten "Hoverboard", Hindernisse überwinden, Autos fliegen durch die Lüfte, Hunde gehen alleine Gassi und Schuhe muss man nicht mehr binden. Und damit ist auch kein Klettverschluss gemeint. Nein.

Schnürsenkel, adios!

Marty McFly, gespielt von Michael J. Fox, muss nur in die an der Seite leuchtenden Schuhe schlüpfen und schon schließen diese sich automatisch. Ein schöne Vorstellung: Kein Bücken mehr und keine offenen Schnürsenkel.

So die Idee 1989. Doch beim Blick in die Schuhregale befinden wir uns aktuell näher an den Schuhmodellen der 80er und 90er, als an den revolutionären Tretern von McFly.

Bis jetzt. Denn ein Designer des Sportartikelhersteller Nike hat jetzt verraten: Er kommt! Der selbstschließende Schuh ist in Arbeit.

Wie er aussehen soll ist bekannt. Denn bereits 2011 brachte Nike eine Replikation des Schuhs auf den Markt. Einziges Problem: Er sah nur aus wie das Original aus dem Film, die Besonderheit der automatischen Schließung fehlte ihm jedoch.

Das tat der Euphorie über den Schuh, der nie in den Läden verkauft wurde, jedoch keinen Abbruch. Heute werden die Schuhe, die damals in einer Stückzahl von 1500 bei Ebay ersteigert werden konnten, auf der Onlineauktionsplattform für rund 9000 US-Dollar angeboten.

Tinker Hatfield discusses design and his line of work at @nike #AgendaEmerge @groupy

Ein von Agenda Emerge (@agendaemerge) gepostetes Foto am Jan 6, 2015 at 9:32 PST

Wie teuer der neue Sneaker werden soll, ist bisher nicht bekannt, auch nicht, in welcher Stückzahl er produziert wird. Sicher ist jedoch, dass den Schuh Nike-Designer Tinker Hatfield selbst designt. Er war es auch, der Ende der 80er den Filmschuh erfand. Jetzt heißt es also warten, bis es endlich heißt: Tschüss, Schnürsenkel! Doch das kann noch etwas dauern, denn Hatfield hat schon gesagt: "Noch sind elf und zwei Drittel Monate übrig von 2015."

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