HOME

Modewissen: Aviator, Cateye oder John Lennon: Welche Brillenformen gibt es eigentlich?

Nicht jede Brillenform passt zu jedem Gesicht. Wir haben einen Überblick über die gängigsten Formen und wer sie tragen kann.

Frau mit Brille

Eckig, rund, oval: Welche Brillenformen gibt es? Und wie heißen sie?

Unsplash

Rund, eckig oder oval: Es gibt verschiedene Brillenformen für verschiedene Gesichtsformen. Wir stellen sie vor und erklären, wer sie am besten tragen kann. 

Grundsätzlich werden sechs Brillenformen unterschieden: rund, Panto, oval, Pilot, Karree und Butterfly. Die Form der Fassung sollte am besten im Kontrast zur Gesichtsform stehen. Heißt: Runde Formen passen zu kantigen Gesichtszügen, eckige Formen stehen runden Gesichtern gut. Darüber hinaus gibt es noch ausgefallene Brillenformen wie Wayfarer, Oversized oder Clubmaster – für die Mutigen.

Cateye oder Butterfly

Seit den 50er Jahren gilt diese Brillenform als besonders weiblich und elegant. Typisch für die Cateye oder auch Butterfly-Brille sind ihre markanten äußeren Spitzen am oberen Brillenrand. Ist die Form besonders ausgeprägt, hat sie aber auch schnell etwas Strenges. Sie steht vor allem Trägern mit einer ovalen oder eckigen Gesichtsform.

Karree-Form

Die Karree-Form ist eckig, hat gerade Außenlinien und breite Kanten. Sie steht für einen seriösen Look. Karree-Formen stehen herzförmigen Gesichtern sehr gut.

Nickelbrille oder auch: John-Lennon-Brille

Die Nickelbrille, auch John-Lennon-Brille genannt, hat meist einen filigranen Rahmen um seine runden Gläser herum. Dieser wurde früher aus Nickel gefertigt. Heute besteht er meist aus stabileren und hautfreundlicheren Materialien. In den 70er Jahren war diese Brillenform nicht nur bei Künstlern wie John Lennon beliebt. Sie hatte damals den Ruf, dem Träger einen besonders intellektuellen Look zu verleihen. Heute gehört diese Brillenform vor allem als Sonnenbrille zu den beliebtesten. Die runde Brillenform steht kantigen Gesichtern besonders gut.

Ovale Brille

Ovale Brillengestelle haben weiche, geschwungene Linien. Die abgerundeten Kanten schmeicheln dem Gesicht und stehen herzförmigen und eckigen Gesichtsformen.

Panto-Brillenform

Die Panto-Brillenform ist, wie die Nickelbrille, gerundet, hat aber eine leichte Abflachung am oberen Rand des Gestells. Diese Form war schon in den 20er Jahren äußerst beliebt. Seit einigen Jahren feiert sie ein großes Comeback. Dadurch, dass sie nicht ganz rund ist, steht sie vielen Gesichtsformen.

Pilotenbrille oder auch: Aviator

Sportlich-lässig kommt die Pilotenbrille mit ihren tropfenförmigen Gläsern daher. Sie war ursprünglich als Sonnenschutz für die amerikanische Luftwaffe gedacht und ist auch heute noch als Sonnenbrillenform beliebt. Da sie aber recht groß ist, kann sie nicht jeder tragen. Längliche Gesichter bieten genügend Raum für diese Brillenform.

Die ausgefalleneren Formen

Die Wayfairer-Form ist eine recht markante Brillenform. Sie wird auch als Nerd-Brille bezeichnet. Das Original stammt von der Marke Ray-Ban. Ein breiter Rahmen und sanfte Ecken machen das Modell aus.

Übergroße-Brillenformen, die Oversized-Brillen, werden gerne als Sonnenbrillen getragen und sind natürlich ein echter Blickfang. Hier trägt Gigi Hadid die "Mono"-Form, also ineinander übergehende Gläser. 

Die Brillenform Clubmaster ist ein Retro-Modell. Der Klassiker ist unten rund und randlos und hat oben einen geradlinigen Rahmen.