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Marc-Uwe Kling: Bestseller "QualityLand": Die Zukunft war früher auch besser

Nach seiner gefeierten "Känguru"-Reihe präsentiert Marc-Uwe Kling eine "lustige Dystopie": In "QualityLand" prophezeit der Bestseller-Autor eine überoptimierte Gesellschaft, die an ihren eigenen Errungenschaften zu Grunde geht. Eigentlich.

"QualityLand" von Marc-Uwe Kling: Die Zukunft war früher auch besser

Zwischen bissiger Zukunftssatire und humorvoller Gesellschaftskritik: "QualityLand" von Marc-Uwe Kling

Ich habe "Die Känguru-Chroniken" nicht gelesen. Jetzt ist es raus. Im Gegensatz zu Marc-Uwe Klings rund 950.000 Lesern und anderthalb Millionen Hörbuchhörern (laut "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung/F.A.S.") habe ich noch nicht über das kommunistische und Nazis umboxende Beuteltier gelacht, das mit ihm in einer Kreuzberger WG wohnt, Nirvana hört, eine antikapitalistische Version von Monopoly oder das Kartenspiel "Mao Mao" spielt.

Mit im Zweifel hinkenden Vergleichen wie "dystopisch, aber nicht so wirr wie der Kängurukram - ist jedoch genau auch deshalb nicht so witzig" ("Spiegel Online") oder literarischen Mischverhältnissen wie "die bewährte Klingsche Mischung" ("F.A.S.") kann ich also nicht dienen.

Das scheint auch gar nicht nötig zu sein. Immerhin hat Kling - 1982 in Stuttgart geboren, beide Eltern Speditionskaufleute, Studium in Philosophie und Theaterwissenschaften, Gründer der Lesebühne "Lesedüne" und irgendwie auch Poetry-Slammer und Liedermacher (so weit reicht das knappe Wikipedia-Wissen) - mit "QualityLand" keine Episodensammlung, sondern einen Roman vorgelegt. Eine "lustige Dystopie", wie es der Autor selbst beschreibt. 

"QualityLand" ist kein besonderes Land. Es ist das Besonderste!

Der Plot trägt der Beschreibung Rechnung: Kling zeichnet in seinem satirischen Gesellschaftsroman eine düstere (wie herrlich-dämliche) Zukunft, in der er den heutigen Personalisierungswahn und die damit einhergehenden Absurditäten mächtig durch den Kakao zieht. Denn "QualityLand", dessen alter Name "abgenutzt und uninspiriert" war und "laut Umfragen nur noch ewiggestrige Nationalisten mit geringer Kaufkraft" angezogen habe, ist ein durchdigitalisiertes "Land der Superlative".

Peter Arbeitsloser lebt in diesem Land. In einem Land, in der Menschen als Nachnamen den Beruf ihrer Eltern zum Zeitpunkt der Zeugung tragen. In dem Algorithmen die Menschen scheinbar besser kennen als sie sich selbst. In der ein Androide als Kanzlerkandidat für die "Fortschrittspartei" antritt. Eben in einem "Land der Superlative", denn dort ist nur der Superlativ erlaubt. Ganz nach dem Motto: "Es ist kein besonderes Land. Es ist das Besonderste!"

Wie besonders sonderbar diese scheinbar überoptimierte und durch kühle Kalkulationen gesteuerte Gesellschaft ist, zeigt auch ihr Umkehrschluss: Menschen werden durch das durchdigitalisierte Korsett arbeits- bis nutzlos, Algorithmen sind allheilig und geben den politischen und gesellschaftlichen Kurs vor. Hier kommt auch der besonders schräge und teilweise absurde Humor von Kling zum Tragen: Drohnen liefern die Produkte aus, die man sich am meisten wünscht - im Fall von Peter ist das eines Tages ein rosa Delfin-Vibrator. Die Dating-Agentur "QualityPartner" vermittelt binnen Sekunden den mutmaßlich perfekten Partner - falls es nicht klappt, kann dieser aber auch umgetauscht werden. Bezahlt wird über die "OneKiss"-Methode - mit der der (Knutsch-)Mund in Verbindung mit einem Tablet zur harten Währung wird.  

Peter Arbeitsloser, das große "Eigentlich"

Keine Frage: Ein "1984" nach George Orwell ist "QualityLand" nicht - eher der zum Buch gewordene Spruch "Die Zukunft war früher auch besser" nach Komiker Karl Valentin. Kommt die durchaus ernste Gesellschaftskritik bei all dem Klamauk zu kurz?

Vor allem ist die Geschichte um Peter Arbeitsloser, der natürlich ein bisschen anders tickt als all die Anderen, unterhaltsam. Trotz oder vor allem aufgrund seiner misslichen Situation in diesem eigentlich doch recht umständlichen "Land der Superlative": Seine Freundin trennt sich quasi per SMS (und digitalem Gutschein für den nächsten "QualityPartner") von ihm, sein Level fällt und fällt bis zum "Nutzloser"-Status und obendrein betreibt er eine Schrottpresse in dritter Generation, die besser laufen könnte. In seinem Keller hat er sich im Rahmen dieser Dystopie eine kleine Utopie aufgebaut, die durch "unverkäufliche Möbel und Einrichtungsgegenstände aus dem Gebrauchtwarenladen zu so etwas Ähnlichem wie gemütlich ausstaffiert worden ist". Es wimmelt von ausrangierten Maschinen wie einem Sexdroiden mit Erektionsstörungen, einem Rasenmähroboter, für den es draußen keinen Rasen mehr gibt, einem 3D-Drucker, der nur noch 2D druckt. In Peters Keller sind sozusagen die "Nutzlosen" zu Hause - die, ironischerweise, in Klings überoptimiertem "QualityLand" noch einen Funken von Normalität versprühen. Peter Arbeitsloser ist das große "Eigentlich", der große Einwand, in dem Untergangsszenario. Und ein absolut nützlicher Hoffnungsschimmer für den Leser und die Geschichte.

Alles "OK"?

Das Buch erscheint in zwei unterschiedlichen Ausgaben, je eine für "Apokalyptiker" (schwarz) und für "Optimisten" (hellgrau). Zwischen den in beiden Ausgaben identischen Kapiteln verbergen sich unterschiedliche Nachrichten und Anzeigen, die je nach Ausgabe ein unterschiedliches Weltbild zeichnen. "Da sich mein neues Buch viel um Personalisierung und ihre Absurditäten dreht, kam mir schon früh die Idee, diese Personalisierung auch dem Roman selbst angedeihen zu lassen", erklärt Kling in einem Schreiben an Pressevertreter - Interviews und öffentliche Auftritte (eine Ausnahme ist seine "Lesedüne") meidet der Autor. "Wie sehr wird die Rezeption von dieser unterschiedlichen Einrahmung beherrscht werden, und wie können wir noch vernünftig miteinander kommunizieren, wenn wir keine gemeinsame Faktenbasis mehr haben?"

Die Antwort auf seine Frage liefert der Autor eigentlich gleich mit. Denn, wie es auf dem Buchrücken heißt: "In QualityLand lautet die Antwort auf alle Fragen: OK." Der Roman selbst ist auf jeden Fall mehr als das. Er ist besonders. Besonders unterhaltsam, mitunter tiefsinnig und nicht zuletzt durch Kunstgriffe wie den unterschiedlichen Ausgaben auch clever. Aber er ist nicht der Besonderste.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?