HOME

Verhütung: Ich habe die Pille abgesetzt – wie viele andere Frauen auch gerade

Vernünftige Entscheidung, oberflächlicher Hype oder unnötige Panikmache? Immer mehr Frauen wollen ohne Hormone verhüten. Was steckt dahinter?

Eine Frau betrachtet skeptisch die Pille

Fluch oder Segen? Immer mehr Frauen setzen die Pille ab.

Picture Alliance

Als ich kürzlich einer Freundin erzählte, dass ich die Pille abgesetzt habe, kam bloß die überraschte Frage: "Oh, du hast sie noch genommen?" Fast habe ich mich geschämt, elf Jahre lang täglich Hormone in meinen Körper gepumpt – und zudem offenbar einen Trend verpasst zu haben. Jene Freundin und ich hatten seinerzeit fast gleichzeitig mit der Pille begonnen.


Was genau meine Entscheidung beeinflusst hat, kann ich gar nicht genau sagen. Sicherlich hatte mir die Tatsache, dass ich inzwischen über 30 bin, eine langjährige Beziehung und einen Job habe, eine gewisse Sicherheit gegeben, um überhaupt einigermaßen entspannt das Thema Verhütung überdenken zu können. Mit 18 ist man da ja doch deutlich – besorgter.

Pille absetzen – das ist längst ein echter Trend

Dazu kommt, dass man neuerdings im Netz auf zahllose Berichte zum Thema stößt, in denen die Nebenwirkungen der hormonellen Verhütung beschrieben werden. Ich las das durch und stellte, beinahe überrascht, fest: Das kommt mir alles bekannt vor. Und ich hätte es selbst vermutlich nicht mit der Pille in Verbindung gebracht, weil viele der Nebenwirkungen sich schleichend über die Jahre einstellen.


Ich habe das rückblickend mal analysiert. In den ersten beiden Jahren, in denen ich die Pille nahm, stellten sich bei mir plötzlich regelmäßige Blasenentzündungen ein. Extrem nervig.

Das legte sich schließlich, aber nach vier Jahren begann ich plötzlich zuzunehmen. Ohne an meiner Ernährung etwas geändert zu haben. Und obwohl ich sofort panisch gegensteuerte, konnte ich dem Zeiger auf der Waage praktisch zusehen, wie er in immer größere Zahlenbereiche kroch. Klar ändert sich mit zunehmendem Alter der Stoffwechsel – darauf schob ich diese unschöne Entwicklung damals auch.

Zuletzt bekam ich plötzlich in (un)schöner Regelmäßigkeit Migräneattacken. Und dann kamen auch noch depressive Phasen dazu. Auch dafür gibt es aber ja zahlreiche andere Ursachen, im Zweifel einfach Veranlagung.

Und nicht zuletzt: Meine Libido war in den vergangenen ein, zwei Jahren nicht mehr ansatzweise vergleichbar mit der meines 25-jährigen Ichs. Und das lag ganz sicher nicht an meinem Freund.


Ein Haufen Dinge, die mit der Pille zusammenhängen können oder auch nicht. Um das herauszufinden, entschied ich mich schließlich, zum ersten Mal seit elf Jahren auszuprobieren, wie mein Körper sich ohne Zusatzhormone so anstellt.


Es ist übrigens interessant zu wissen, dass die Einnahme der Pille nicht nur das Schlaganfall-Risiko erhöht, sondern auch die Leber belastet und im Darm die Aufnahme verschiedener Vitamine und Mineralstoffe erschwert. Das alles nicht in einem Ausmaß, das wirklich gesundheitsgefährdend wäre – sonst würde die Pille ja nicht so sorglos verschrieben werden. Aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass eine jahrelange Einnahme nicht doch irgendwann Spuren hinterlässt.


Und an diesem Punkt, als ich mich für das Absetzen entschieden hatte und mich weiter dazu informieren wollte, stieß ich auf die unzähligen Blogposts und Youtube-Videos junger Mädchen, die früher als ich die gleiche Idee hatten und darüber berichteten. Und die lebhafte Diskussion, die darum entbrannt war: Ist das ein unnötiger Hype ohne triftigen Grund? Oder eine begrüßenswerte Entwicklung unter Frauen, die ihren Körper nicht mehr permanent in einem Zustand der künstlichen Schwangerschaft halten wollen?


Was passiert danach?


Ich möchte zu letzterem tendieren. Mir geht es jetzt, drei Monate nach dem Absetzen, tatsächlich besser. Ich habe relativ schnell eine Handvoll Kilo abgenommen, meine Laune hat sich deutlich verbessert, ich hatte seither keine Migräneattacke mehr.

Und, meine Damen, die Libido stellte sich recht zügig wieder ein. Plötzlich merkt man sehr deutlich, in welcher Zyklusphase man sich befindet: Vor dem Eisprung, wenn man auf einmal ungewöhnlich zufrieden mit sich selbst ist, plötzlich viel mehr Wert auf Styling und Kleidung legt und seinem Liebsten lüsterne Blicke zuwirft. Oder nach dem Eisprung, wenn man sich nicht im Spiegel anschauen mag und seine Freizeit am liebsten unter einer Decke auf dem Sofa verbringen möchte.

In der ersten Woche nach dem Absetzen, also in der Woche nach der regulären Pillenpause, hatte ich durchgängig penetrante Kopfschmerzen. Das Netz sagte mir dazu etwas von Östrogenentzug. Nach exakt sieben Tagen waren die verschwunden und alles war toll. Meine Periode stellte sich vorbildlich regelmäßig wieder ein, während viele Frauen nach dem Absetzen lange Probleme haben, bis ihr Zyklus wieder seinen Rhythmus findet. Die erste Periode habe ich fast gefeiert – ich war richtig stolz auf meinen Körper, dass er das noch so gut hinbekommt, ganz von selbst.

Jetzt, nach drei Monaten, machen sich sowohl meine Haut als auch meine Haare bemerkbar. Auch das hatten mir zahllose Erfahrungsberichte aus dem Netz prognostiziert: Haarausfall und Akne winken den mutigen Absetzerinnen. Ja, ich kämpfe zurzeit mit deutlich mehr Pickeln und habe morgens mehr Haare als sonst in der Bürste. Beides ist unangenehm. Aber beides wird vorbeigehen, wenn sich mein natürlicher Hormonhaushalt wieder eingependelt hat, und zum Glück ist beides nicht so ausgeprägt, wie ich es befürchtet hatte.

Was sind hormonfreie Alternativen?

Würde ich irgendwann meinen imaginären Töchtern zur Pille raten? Eine schwierige Frage. Ich glaube, dass diese Art zu verhüten für junge Mädchen eine sinnvolle Option ist, die man aber nach zwei bis drei Jahren überdenken sollte, sobald man sich und seinen Körper besser kennt. Eine ernsthafte Alternative wäre aber zum Beispiel eine Kupferspirale, die es inzwischen auch in sehr kleinen Varianten gibt. Vermutlich wäre das meine Empfehlung an alle, die langfristig verhüten wollen.

Ich selber habe mir einen kleinen Verhütungscomputer zugelegt, der ziemlich teuer war, aber hoffentlich langfristig gute Dienste leistet. Jeden Morgen vor dem Aufstehen misst er meine Basaltemperatur und ich weiß somit sehr sicher, ob ich schwanger werden kann oder nicht. Wer die Muße dazu hat, kann dasselbe Ergebnis übrigens mithilfe einer Tabelle, eines guten Digitalthermometers und - Achtung - Muttermundschleimbeobachtung erzielen. Ich habe mich hier schlicht für die bequemere Variante entschieden, und muss mich so auch mit der Schleimgeschichte nicht näher auseinandersetzen.


Achtung: Verhütungscomputer, die die Hormone im Urin messen, sind nicht (!) besonders sicher. Auch Kalendermethoden kann man getrost ganz schnell vergessen. Beides wird leider oft mit den oben genannten Verhütungsvarianten in einen Topf geworfen.

Verhütung ohne Hormone ist mittlerweile also problemlos möglich. Und so kann letztlich jede Frau selbst entscheiden, was für sie das richtige ist. Man sollte nur gelegentlich innehalten und mal überlegen, ob die aktuelle Methode wirklich die richtige ist. Ich wünschte, ich hätte das schon früher getan.

NEON Unnützes Wissen: Wieviele Liter ein Kondom aushält - sechs spannende Fakten zu Verhütung



Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg