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Mit Fahri Yardim: Harter Stoff für harte Hunde: Die zweite deutsche Netflix-Serie "Dogs of Berlin" startet

Nach "Dark" setzt Netflix zum zweiten Mal auf eine deutsche Serie: In der Crime-Story von "Dogs of Berlin" geht es um kriminelle Clans, Neonazis, Rassismus und soziales Elend in der deutschen Hauptstadt. Harter Stoff für harte Hunde.

"Dogs of Berlin" auf Netflix

Hans Kuscha (Antonio Wannek) mit den Polizisten Kurt Grimmer (Felix Kramer) und Erol Birkan (Fahri Yardim) in der neuen Netflix-Serie "Dogs of Berlin"

Netflix

Die deutsche Hauptstadt ist kein Pflaster für Sensibelchen. Die raue Seite Berlins zeigt eine ganze Reihe von Serien-Produktionen: von der Clan-Story "4 Blocks" bis zum 20er-Jahre-Krimi "Babylon Berlin". Und gerade startete bei Amazon Prime der Thriller "Beat", der in der Berliner Clubszene spielt. Netflix setzt mit seiner zweiten deutschen Serie nach "Dark" nun ebenfalls auf den Schauplatz Berlin.

"Dogs of Berlin" mixt überzeugend derzeit angesagte Krimi-Zutaten mit gesellschaftspolitischer Relevanz: Neonazis, kriminelle Clans, im sozialen Elend aufwachsende Kinder, Rassismus und auseinanderdriftende Lebenswelten in einer abgerockten Hauptstadt. Helden der Serie sind zwei Ermittler: Der verschuldete Ost-Berliner Kurt Grimmer (Felix Kramer) mit zweifelhafter Vergangenheit und der schwule Deutsch-Türke Erol Birkan (Fahri Yardim). Mit Kreuzberger Kiez-Erfahrung gehen die beiden ihren ersten gemeinsamen Fall mit reichlich persönlichem Ballast an.

Mit Badelatschen zum Tatort

Sie sollen den Tod eines prominenten Fußballspielers aufklären. Orkan Erdem, türkischstämmiger Topspieler der deutschen Nationalmannschaft, wird einen Tag vor der WM-Qualifikation gegen die türkische Mannschaft ermordet in einer Hochhaus-Siedlung in Berlin-Marzahn gefunden. Ein Finger wurde der Leiche abgeschnitten. Grimmer kommt an diesem Abend durch Zufall zum Tatort - in Badelatschen und mit Baby auf dem Arm. 

Das Mordopfer war ein Aushängeschild für gelungene Integration. Polizeidirektor Seiler (Urs Rechn) entscheidet, dass der Mord auf keinen Fall vor dem Spiel bekanntwerden darf, damit sie nicht "ratzfatz einen Rassenkrieg an der Backe haben". Vor dem Fußballspiel kochen ohnehin die Emotionen hoch. Manche Türken nehmen es Erdem übel, dass er für die Deutschen spielt –und deutsche Rechtsextreme wollen nicht, dass ein türkischstämmiger Spieler der Star der Nationalmannschaft ist.  

Leider viele Stereotypen

Als Birkan zu den Ermittlungen stößt, haben er und sein Team gerade einen komplett aus dem Ruder gelaufenen Einsatz gegen einen berüchtigen Drogendealer-Clan hinter sich. Schnell stellt sich heraus, dass es zahlreiche Querverbindungen zwischen den Milieus und Sphären verschiedener krimineller Banden gibt. Etwas stereotyp gerät dabei die Darstellung von arabischstämmigen Berlinern als potenziellen Verbrechern und kriminellen Aufsteigern, Deutschen als dumpfen Neonazis und Osteuropäern als brutalen Mafiosi.       

Grimmer nutzt die polizeiliche Aufklärungsarbeit zunächst allerdings vor allem für seine eigenen Zwecke. Er hat bei "ein paar harten Jungs" immense Wettschulden. Weil er nicht zahlen kann, ist er ständig auf der Flucht und der Suche nach neuen Geldquellen. Grimmers Geliebte Bine (Anna Maria Mühe) lebt mit zwei vernachlässigten Kindern in prekären Verhältnissen und führt einen fatalen Kleinkrieg gegen eine Arbeitsagentur-Mitarbeiterin. Zuhause bei seiner "echten" Familie kämpft sich Grimmers Frau Paula (Katharina Schüttler) währenddessen allein durch den Alltag. Und der Kontakt zu Grimmers Mutter Eva (Katrin Sass) und Bruder Ulf (Sebastian Zimmler), beide überzeugte Anhänger der Rechtsextremen-Szene, erinnern den Ermittler ständig unangenehm an die eigene Vergangenheit.

"Dogs of Berlin" ab dem 7. Dezember auf Netflix

Regisseur und Drehbuchautor Christian Alvart ("Tschiller: Off Duty", "Antikörper") lässt sich trotz schneller Szenenfolgen, viel Action und wechselnder Schauplätze durchaus Zeit für die Ausarbeitung seiner Charaktere. Und die spannende Figurenzeichnung ist es auch, die "Dogs of Berlin" zu einer Crime-Story mit Sogwirkung macht. Die zehn, jeweils rund einstündigen Episoden bieten was die Hauptfiguren angeht kein schlichtes Gut/Böse-Szenario. Die Cops haben Ecken und Kanten. Ihre schnoddrigen Figuren changieren zwischen Ironie, trotzigem Kampfgeist und existentieller Not. "Dogs of Berlin" hat als TV-Serien-Unterhaltung alle Zutaten, um auch auf dem internationalen Markt erfolgreich zu werden.

Die Crime-Story "Dogs of Berlin" ist ab dem 7. Dezember auf Netflix in 190 Ländern zu sehen.

Dogs of Berlin

DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.