Rund 200 Tätowierungen hat sich Pete Davidson in einem sehr schmerzvollen Prozess über Monate entfernen lassen. Das sei auch sehr teuer gewesen, sagt er kürzlich dazu. Nun wurde er bei einem Auftritt in Las Vegas mit einem neuen gesichtet. Neben seinem Ohr trägt er nun den Namen seiner vier Monate alten Tochter Scottie in schwarzer Tinte. Das Tattoo ist auf Fotos von seinem Werbeauftritt deutlich zu erkennen.
Während einer Live-Aufzeichnung für seine Netflix-Show „The Pete Davidson Show“ im New Yorker Capitol Theater, gestand der 32-Jährige, dass er sich nicht mehr an viel aus seiner Vergangenheit erinnere. „Ich war so ein Drogenabhängiger. Ich erinnere mich nicht daran, wie ich war oder wie die Zeit damals war“, sagt er. Auf Nachfrage, welche Drogen er genommen habe, antwortete er: „Ich habe die ganze Zeit Gras geraucht“. Auch wenn er gewusst habe, dass das schlecht für ihn sei.
Pete Davidson war high auf der Beerdigung von Aretha Franklin
Davidson fuhr fort, dass er nie wirklich Alkohol getrunken habe, so schreibt das US-Magazin „People“. Er habe zu Beginn seiner Karriere aber LSD und Ketamin genommen, weil er unter Ängsten gelitten habe. Diese Drogenabhängigkeit habe er sich bis zum Alter von 30 Jahren bewahrt, scherzte der Comedian.
Vor knapp zwei Jahren sprach er zum ersten Mal über seinen Drogenentzug. Der ehemalige „Saturday Night Live“-Schauspieler begann damals einen Sketch mit einem Bericht über seine Zeit in einer Entzugsklinik. „Ich bin frisch aus der Reha, ich habe noch dieses Post-Reha-Leuchten. Aller guten Dinge sind sieben“, so Pete Davidson. Heute sagt er, die Drogen hätten auch seine Wahrnehmung beeinflusst. So habe er wohl halluziniert. Und während er 2018 an der Beerdigung von Soul-Legende Aretha Franklin teilgenommen habe, sei er auch high gewesen.
Mit seinem 30. Geburtstag habe sich alles geändert, sagt er. Denn: „Du kannst mit 30 keine Drogen mehr nehmen. Dann ist es nämlich nicht mehr süß, dann bist du nur noch ein Drogenabhängiger.“