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"Love, Death & Robots" auf Netflix: Die Serie, in der Willy Brandt als erster Mensch auf dem Mond landet

Was wäre, wenn Hitler früher gestorben wäre? Oder wenn ein Joghurt die Weltherrschaft übernehmen würde? Die Science-Fiction-Serie "Love, Death & Robots" spielt die Zukunft durch – explizit für "gestörte Zuschauer" ab 18.

Willy Brandt

In der Realität wurde Willy Brandt Bundeskanzler. In der Netflix-Serie "Love, Death & Robots" fliegt er zum Mond.

Picture Alliance

Wie wäre die Geschichte der Welt verlaufen, wenn – einfach mal angenommen – an einem neuralgischen Punkt etwas anderes passiert wäre als das, was wir aus den Geschichtsbüchern kennen? Wenn zum Beispiel – jetzt mal ganz theoretisch – Adolf Hitler irgendwann Anfang des 20. Jahrhunderts in Wien von einer Pferdekutsche überfahren worden wäre. Es hätte ein Kutschenverbot gegeben, Deutschland hätte die Entwicklung des Automobils noch stärker vorangetrieben als ohnehin schon, hätte mit diesem technischen Fortschritt den Ersten Weltkrieg gewonnen und Willy Brandt wäre noch in den Fünfziger Jahren der erste Mensch auf dem Mond gewesen.

Klingt total bescheuert? Ist es auch. Und dabei ist dieses Szenario noch nicht das Absurdeste, was die neue Netflix-Serie "Love, Death & Robots" in der Folge "Alternative Zeitachsen" anbietet. In einem anderen wird der Erste Weltkrieg durch Götterspeise ausgelöst, aber das muss man sich schon selbst angucken. 

"Love, Death & Robots" auf Netflix: Serie für gestörte Zuschauer

David Fincher ("Fight Club") und Tim Miller ("Deadpool") haben einen wilden Mix aus eigenständigen Kurzfilmen zusammengebaut, 18 kleine Fenster in die Zukunft. Wer hindurchschaut, wird nicht selten befremdet mit dem Kopf schütteln. Manches wirkt charmant, wenn zum Beispiel eine Gruppe von Robotertouristen in einigen (hundert? tausend? Millionen?) Jahren die längst ausgestorbene Spezies Mensch zu ergründen versucht. Anderes ernüchternd, wie die hochgezüchtete Joghurt-Kultur, die die Weltherrschaft übernimmt und die Erde zum Paradies macht – zumindest solange, wie die Menschen ihr gehorchen. Und die hässlichen Kreaturen, die sich in einer Arena bis zum Tod bekämpfen, sind einfach nur verstörend.

Auch sonst ist das Gefälle zwischen den animierten Geschichten groß. In manchen wird sinnlos gesplattert, andere verhandeln zumindest unterschwellig große Sinnfragen. Ein klares, geschlossenes Ende sieht man selten. Genregrenzen gibt es dabei nicht, auch kaum Tabus: Dunkelrotes Blut sprudelt aus zweigeteilten Körpern wie aus dem Trevi-Brunnen in Rom, Genitalien werden schamlos in die Kamera gehalten. So erklärt sich auch die Altersfreigabe ab 18 Jahren.

Doch so sehr "Love, Death & Robots" sich auch in die Zukunft wendet, in einem Punkt ist die Serie voll in der Gegenwart verwurzelt: Die zwischen fünf und 15 Minuten langen Episoden haben zumindest die perfekte Länge für eine Generation von Netflix-Usern, deren Aufmerksamkeitsspanne nach maximal einer Viertelstunde erschöpft ist. Oder wie es Netflix im Trailer ankündigt: "Nur für gestörte Zuschauer".

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(