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Netflix-Hit: Buchvorlage und Sicherheitstraining: 8 "YOU"-Facts, die du kennen solltest

"YOU – Du wirst mich lieben" mit Penn Badgley und Elizabeth Lail ist zurzeit einer DER Hits auf Netflix. Wieso die Schauspieler mit ihren Rollen kämpften und wer sich die Geschichte um den Stalker Joe ausgedacht hat, haben wir mal für dich aufgelistet. 

You: Du wirst mich lieben – Romantisches Stalking: Der neue Netflix-Hit hat ein großes Problem

Na, hast du "YOU" auch schon komplett durchgesuchtet? Mit der Thriller-Serie, die zunächst für den US-Sender "Lifetime" produziert wurde und seit Dezember auch auf Netflix abrufbar ist, scheinen die Macher den Nerv der Zeit getroffen zu haben. Die zehnteilige Serie, deren zweite Staffel als Netflix-Original produziert werden wird, handelt von Buchverkäufer Joe Goldberg, der sich in die angehende Autorin Beck verliebt und über exzessive Internetrecherche so besessen von ihr wird, dass er anfängt, sie zu stalken und ihre sozialen Interaktionen zu überwachen.

8 Dinge zu "YOU - Du wirst mich lieben", die du wissen solltest

1. Die Serie basiert auf Romanen von Caroline Kepnes

Die echten Fans wissen das vermutlich schon. Trotzdem entgeht die Tatsache, dass viele erfolgreiche neue Filme und Serien auf literarischen Vorlagen basieren, immer wieder so vielen Menschen, dass man es nicht häufig genug erwähnen kann ("Der Report der Magd" übrigens auch! Nur mal so nebenbei).

Die Geschichte zu "YOU" stammt von der US-amerikanischen Autorin Caroline Kepnes und erschien 2014. Die zweite Staffel, deren Erscheinungsdatum noch nicht terminiert wurde, soll dann auf Kepnes' Folge-Roman "Hidden Bodies" basieren.

2. Stephen King ist großer Fan der Buchvorlagen

Der legendäre Horror-Autor Stephen King ("Es", "Shining") ist großer Fan von Caroline Kepnes, schrieb schon 2014 auf Twitter: "YOU von Caroline Kepnes: Hypnotisch und gruselig. Ein bisschen Ira Levin, ein bisschen Patricia Highsmith und reichlich guter Sarkasmus. Sehr cool."

3. Bei fünf der zehn Folgen aus Staffel 1 führten Frauen Regie 

Während einer Q&A-Session der "Screen Actors Guild‐American Federation of Television and Radio Artists" sagte Hauptdarstellerin Elizabeth Lail, die starken Frauen, die an dem Projekt mitwirkten, hätten dazu geführt, dass sie sich sicher genug gefühlt habe, um ihre Rolle auch emotional voll auszuerzählen.

4. Joe Goldberg und Dan Humphrey sind sich ähnlich – findet Penn Badgley

Fünf Jahre lang verkörperte Penn Badgley in der Serie "Gossip Girl" den angehenden Schriftsteller Dan Humphrey. Kein Wunder also, dass einige Zuschauer Parallelen zwischen den Figuren Dan und Joe Goldberg ziehen. Aber auch Badgley selber scheint diese Ähnlichkeiten zu sehen, sagte in einem Interview mit "Build": "Irgendwo ist Joe eine Meta-Entwicklung von Dan Humphrey. Damit fühle ich mich einerseits wahnsinnig unwohl und gleichzeitig irgendwie wie zu Hause."

Und tatsächlich: Stellt man sich vor, dass das alles mit Dans Büchern irgendwie doch nicht so gut funktioniert und Serena sich von ihm scheiden lässt und er ein paar Pillen zu viel schluckt, ist der Gedanke, dass er zum stalkerigen Buchverkäufer wird, gar nicht mehr so abwegig.

5. Die Hauptdarsteller mussten ein achtstündiges Sicherheitstraining absolvieren

Um auf den Gleisen der New Yorker Subway filmen zu dürfen, mussten die Schauspieler nicht einfach mit der Rolltreppe an den Bahnsteig fahren – sie mussten ein achtstündiges Sicherheitstraining der Stadt absolvieren, wie sie in einem Interview mit "Build" verrieten. ACHT! STUNDEN! Das klingt noch schlimmer als der Erste-Hilfe-Kurs beim Führerschein. Denn so nützlich und wichtig der auch ist, so ist er doch wirklich, wirklich lang.

6. Produzentin Sera Gamble weiß, wieso wir trotz allem Fans der Liebesgeschichte sind

Was Joe da veranstaltet ist wirklich und ehrlich ungesund und wünscht man keinem. Und doch finden wir uns mit ein bisschen Flattern im Herzen wieder und hoffen entgegen allem besseren Wissen, dass die Liebesgeschichte zwischen Joe und Beck doch ein Happy End findet. Nur wieso?

Im Interview erklärt "YOU"-Produzentin Sera Gamble das ganze so: "Wir sind alle mit diesen großen Liebesgeschichten aus romantischen Komödien aufgewachsen und veranlagt, danach zu suchen. Wenn man also einfach ein süßes Kennenlernen präsentiert, wenn die erste Szene süß ist, dann werden wir wollen, dass sie zusammenkommen. Unabhängig davon, ob wir schon im Trailer gesehen haben, was Joe tun wird."

7. Penn Badgley machte sich Sorgen, zu nett zu sein

Aus genau diesem Grund machte sich Penn Badgley Sorgen, dass er Joe vielleicht zu nett spielen könnte. Während eines Panels am "Paley Center for Media" sagte er: "Manchmal sehe ich Teile der Show und frage mich: 'Ist das zu charmant? Ist es möglich, dass so grundlegend verschiedene Seiten in einer einzigen Person vorliegen?'" In der Produktion sei es ihm daher immer wieder wichtig gewesen, Feedback besonders von weiblichen Kolleginnen und Zuschauerinnen zu bekommen.

Dass die Rollen trotz allem passen und die Geschichte funktioniert, schreibt er der nuancierten Balance der Buchvorlage zu: "Wir haben es mit der Show geschafft, das nicht kaputt zu machen."

8. Die Rolle des Dr. Nicky basiert ein wenig auf John Stamos Therapeuten

Dr. Nicky, Becks Therapeut, schreibt gern kleine Karten und zeichnet. Das ist etwas, was sich Schauspieler John Stamos bei seinem eigenen Therapeuten abgeschaut hat, verriet er in der "SAG-AFTRA"-Q&A.

You: Du wirst mich lieben – Romantisches Stalking: Der neue Netflix-Hit hat ein großes Problem


jgs