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Meinung

Dschungelcamp: Der Streit zwischen dem "Currywurstmann" und Yotta zeigt, wie homophob die beiden sind

Die Dschungelcamp-Teilnehmer Bastian Yotta und Chris Töpperwien haben ihren Streit geklärt und sich versöhnt. "Endlich", finden viele im Netz. Unser Autor meint, dass die beiden damit Homophobie auf ein neues Level gehoben haben.

Die beiden Dschungelcamp-Kandidaten Chris Töpperwien und Bastian Yotta

Die Dschungelcamp-Kandidaten Chris Töpperwien (l.) und Bastian Yotta

Montag kurz vor Mitternacht, eine Nation atmet auf. Endlich ist Gewissheit da. Endlich ist das Geheimnis der Geheimnisse gelüftet. Endlich hat ganz Fernsehdeutschland eine Antwort auf die Frage, die seit elf Tagen Millionen von Menschen nicht schlafen lässt. Der Grund, warum sich der "Currywurstmann" Chris Töpperwien und Bastian Yotta nicht leiden können: Der eine hat den anderen beleidigt, woraufhin der andere den einen zurückbeleidigt hat – oder wie Chris es in der gestrigen Folge Evelyn erzählt: "Weil er (Yotta, Anm. d. Red.) mir gesagt hat, ich würde meinen Mops ficken – und auf Männer stehen."

Ja, das ist die Begründung, warum sich zwei Anfangvierzigjährige öffentlich im Fernsehen streiten. Peinlich, oder? Das wird nur von der Tatsache getoppt, wie homophob die ganze Angelegenheit ist. Aber noch einmal zurück. Für alle, die gerade nicht wissen, worum es überhaupt geht.

Wer sind Yotta und der "Currywurstmann"?

Bastian Yotta und Chris Töpperwien sind zwei Prominente, die bei der 13. Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" teilnehmen. Schon im Vorfeld war bekannt: Die beiden können sich nicht leiden. "Mal schauen, ob die kleine Wurst da Stehvermögen hat", stichelte Yotta in einer Instagram-Story vor der Reise nach Australien in Richtung Töpperwien.

Im Dschungel gingen die Streitereien dann weiter. Töpperwien pöbelte mächtig gegen Yotta und sagte zig Male, dass er ihn nicht leiden kann. Der wiederum stichelte zurück, er würde allen beweisen, was der "Currywurstmann" für ein falsches Spiel spiele. Den Anlass, warum sich die beiden nicht abkönnen, verrieten sie allerdings nicht – zumindest bis zur gestrigen Folge.

Was gestern im Dschungelcamp geschah

Der Hass des "Currywurstmanns" erreichte dabei eine neue Stufe. "Ich kann die Fresse (Yotta, Anm. d. Red.) nicht mehr sehen", schimpfte er und veranschaulichte sein Empfinden mit einem Bild aus der Welt der Kulinarik. "Das ist wie ein Stück Scheiße, das vor dir auf dem Teller liegt, und rechts und links essen die Leute Pizza. Und was machst du? Du versuchst, das Stück Scheiße auszublenden, indem du auf den Tellerrand glotzt."

Natürlich wusste RTL diese aufgeladene Stimmung zu nutzen. Sie schickten die beiden auf eine gemeinsame Schatzsuche. Schon auf halber Strecke platzte es dann aus beiden raus: "Ich weiß jetzt nicht, ob wir jetzt hier die Zeit dafür finden, diese Details auszugraben", sagte Töpperwien in einer Art einberufenen Pressekonferenz. Denn die zwei Streithähne standen nebeneinander und redeten übereinander, ohne dabei aber den anderen anzusprechen.

Dann erfuhren alle (endlich) den Grund für das ganze Theater: "Er behauptete, ich ficke meinen Hund. Ich sei schwul und habe eine vierjährige Scheinehe geführt. Man muss nicht unter die Gürtellinie gehen und mich als schwul bezeichnen. Da gibt es zu viele Frauen, die das bezeugen können, dass ich das definitiv nicht bin", sagte Chris Töpperwien. Yotta entschuldigte sich wenig später dafür. Er sei zu weit gegangen. "Da waren ein paar Witze dabei, die nicht okay waren", so Yotta. Damit war die Sache vom Tisch. Der "Currywurstmann" nahm die Entschuldigung an.

Was ist so schlimm daran, schwul zu sein?

Wir fassen also noch einmal zusammen: Töpperwien findet also, dass Yotta ihn beleidigt habe, weil er ihn schwul genannt hat. Eine Frage: Was ist so schlimm daran, schwul zu sein? Richtig, nichts. Und trotzdem fühlt sich Töpperwien angegriffen, wenn ein anderer Mann ihn als schwul bezeichnet. Für ihn sei das sogar eine Beleidigung.

Offenbar hat er tatsächlich ein Problem damit, schwul zu sein – oder warum meint er sonst sagen zu müssen: "Da gibt es zu viele Frauen, die das bezeugen können, dass ich das definitiv nicht bin." Auch der sich selbst am geilsten findende Yotta ist nicht besser, wenn er meint, andere damit beleidigen zu können, sie schwul zu nennen. Nein, der Streit zwischen Yotta und dem "Currywurstmann" hebt Homophobie wirklich auf ein neues Level. Aber wer erwartet auch etwas anderes bei zwei Typen, die für Geld und ein bisschen Publicity ins Dschungelcamp gehen?

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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