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Hörbücher

Von "Panikherz" bis "Rohstoff": Schonungslose Drogenbeichten: Fünf Hörbücher über die Sucht

Bücher über Rauschmittel gibt es wie Koks auf der Clubtoilette: jede Menge. Dass viele Schriftsteller der Flasche oder anderen bewusstseinserweiternden Mitteln nicht abgeneigt sind, ist kein Geheimnis. Aber nur die besten unter ihnen können auch schonungslos darüber schreiben.

Benjamin von Stuckrad-Barre: "Panikherz"

Benjamin von Stuckrad-Barre: "Panikherz"

Manche Leser behaupten, dass sie nach der Lektüre von "Panikherz" mehr über Udo Lindenberg als über Benjamin von Stuckrad-Barre wissen. Aber selbst wenn sich der ehemalige Popliterat in dieser knallbunt-abgründigen Lebensbeichte teilweise etwas zu arg auf sein großes Vorbild bezieht, ginge dieses Buch immer noch als eines der schonungslosen Suchtbücher der deutschen Literaturgeschichte durch – schließlich hat Lindenberg ebenfalls jahrzehntelang nicht ins Glas gespuckt.

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Mal ehrlich: Lassen wir uns nicht alle gerne was erzählen? Eben. Nicht umsonst sind Podcasts gerade das Ding der Stunde: knackig-kurze Formate, unterhaltsam und/oder informativ, einfach zu konsumieren beim Sport oder beim Sonntagsputz. Aber als Futter für die Ohren fungieren sie doch eher unter Fast-Food.

Dagegen sind Hörbücher die komplette Mahlzeit, the real deal. Sie erzählen die ganze Geschichte und geben dir sogar die Möglichkeit, in jenen Momenten ein Buch zu lesen, in denen du eigentlich zu faul bist zu lesen: indem du es dir vorlesen lässt. Indem du es hörst.

Hörbücher: NEON-Tipps für alle Lebenslagen

Und weil es sich mit den Hörbüchern ähnlich verhält wie mit den gebundenen Büchern (und Podcasts), weil es nämlich viel zu viele von ihnen gibt, als dass der normalsterbliche Konsument den Überblick behalten könnte, präsentiert NEON dir ab sofort Woche für Woche die besten Hörbücher zu einem bestimmten Thema, für eine bestimmte Stimmung, zur besonderen Situation, in jeder Lebenslage.

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