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Ebay-Auktionen und Co.: Ich wollte herausfinden, wie viel meine alten Pokémon-Karten wert sind – und wurde überrascht

Schon als Kind war unsere Autorin darauf bedacht, ihre Pokémon-Karten besonders gut zu pflegen – falls sie irgendwann einmal etwas wert sein sollten. Ist nun der Zeitpunkt gekommen? Sie hat auf Ebay recherchiert – und erlebte eine Achterbahn der Gefühle.

Ein Stapel Pokémon-Karten, die unsere Autorin als Kind gesammelt hat

Das ist sie: meine Pokémon-Karten-Sammlung aus der Grundschule. 84 Stück, um genau zu sein.

neon.de

Man könnte sich fragen, warum ich in Zeiten des Minimalismus und in unserer ohnehin "nur" 57 Quadratmeter großen Wohnung einen Stapel 20 Jahre alter Pokémon-Karten aufbewahre. Nun, aus demselben Grund, aus dem ich auf dem Dachboden meiner Eltern einen Ordner mit Diddl-Blättern horte und als Kind ein D-Mark Stück in meinem Schmuckkästchen versteckt habe (das befindet sich dort übrigens immer noch): Ich hoffte und hoffe noch immer darauf, dass ich meinen Erben irgendwann einmal den Moment ermögliche, in dem zwischen meinem alten Plunder ein wahrer Schatz gefunden wird. Zwischen dem Berg NEON-Zeitschriften von 2010 bis 2018 und meinen Klamotten, die bis dahin bestimmt wieder von Berliner Hipstern getragen werden, sollen sie etwas entdecken, mit dem sie Geld machen können. Denn dank meiner nicht zu erwartenden Rente und der Tatsache, dass ich mir in Hamburg niemals eine Immobilie leisten werden kann, muss ich für meine Enkel und Urenkel kreativ werden: Ich muss Dinge aufbewahren, die vielleicht mal etwas wert sein werden. 

Was sind meine Pokémon-Karten auf Ebay wert?

Die Online-Ausgabe des britischen Boulevard-Magazins "The Sun" titelte letzte Woche: "Deine alten Pokémon-Karten könnten bis zu 5300 Pfund (ca. 5930 Euro) wert sein – wir enthüllen die wertvollsten". Alte Pokémon-Karten? Kommt nun etwa schon der Moment, an dem sich meine kindliche Sammel-Leidenschaft endlich auszahlt? Zu Hause kramte ich die Kiste, in der ich Erinnerungsstücke aufbewahre, hervor, und nahm den Stapel bunter Karten heraus. 84 Stück, um genau zu sein. Zwei Drittel davon mit Pokémon der ersten (und einzig coolen) Generation und ein Drittel mit "neuen" Karten aus der zweiten Generation. Lahme Geschöpfe wie Krabby oder Seeper habe ich sogar doppelt oder dreifach. 

Gesammelt habe ich die Karten damals in der Grundschule, also vor 20 Jahren. Die ersten Karten hatte ich von einem Jungen geschenkt bekommen, an dessen Namen ich mich nicht einmal erinnere – aber er war wohl etwas in mich verschossen. Ich hatte damals wohl ein gutes Geschick dafür, aus wenigen Karten möglichst viele zu machen. Auf dem Schulhof habe ich getauscht und verhandelt wie ein Weltmeister. Und irgendwann hatte ich dann über 80 Karten, ohne je für eine bezahlt zu haben. Was aus diesem Geschick geworden ist, weiß ich nicht. Sonst wäre ich jetzt wohl reich und müsste mich nicht auf einen Stapel Spielkarten als Altersvorsorge verlassen ... 

Auf Ebay habe ich also nachgeschaut, was meine Schätze momentan so wert sind. Die Auflösung findet ihr in dieser Fotostrecke. 

Pokemon Go Opa mit elf Smartphones
Themen in diesem Artikel
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(