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Qantas-Flug nach Sydney: Rassistischer Zwischenfall? Flugbegleiterin verständigt wegen Rapper Will.i.am die Polizei

Rassistischer Streit oder alles nur ein Missverständnis? Rapper Will.i.am ist am Flughafen von Sydney von Polizisten empfangen worden. Grund dafür soll die Auseinandersetzung mit einer Flugbegleiterin gewesen sein.

Rapper Will.i.am auf dem roten Teppich

Rapper Will.i.am

Picture Alliance

Diesen inneraustralischen Flug von Brisbane nach Sydney mit der Fluggesellschaft Qantas wird der Rapper Will.i.am, 44, wohl nicht so schnell vergessen. Bei der Landung in Sydney wurde der Black-Eyed-Peas-Musiker und "The Voice"-Juror von fünf Polizeibeamten in Empfang genommen. Was war passiert? Laut eigenen Angaben ging dem Ganzen eine Streitigkeit mit einer Flugbegleiterin voraus, wie er in zahlreichen Tweets verlauten ließ.

Das Problem: Er habe Kopfhörer getragen und auf seinem Laptop Beats produziert, als eine Sicherheitsdurchsage während des Fluges gemacht worden sei. Anschließend seien er und seine Leute von einer Qantas-Mitarbeiterin aggressiv angegangen worden. Er habe sofort seine Kopfhörer abgenommen und allen Anweisungen Folge geleistet, dennoch habe sie die Polizei verständigt. "Ich will nicht glauben, dass sie eine Rassistin ist", erklärt Will.i.am, "aber sie hat ganz klar ihren Frust nur an Farbigen ausgelassen."

Qantas reagierte

Auch andere Passagiere des Fluges meldeten sich zu Wort und pflichteten in überwiegendem Maße dem Musiker bei. "Ich konnte das entsetzliche Verhalten der Flugbegleiterin kaum glauben. Ich entschuldige mich im Namen von Australien", schrieb zum Beispiel eine Frau, die sich als Mit-Passagierin ausgab. Doch Will.i.am musste sich via Twitter auch Kritik anhören. Vor allem die Tatsache, dass er die Stewardess mit vollem Namen nannte, stieß bei einigen Twitter-Usern auf wenig Verständnis.

Auch Qantas meldete sich mittlerweile in einem Statement beim US-Fernsehsender CNN zu Wort. Demnach habe es ein Missverständnis an Bord gegeben, das dadurch verschärft wurde, dass Will.i.am Kopfhörer trug und die Anweisungen der Crew nicht hören konnte. "Wir weisen ausdrücklich zurück, dass es bei dem Vorfall um die Hautfarbe ging", heißt es in der Erklärung weiter, "wir werden mit Will.i.am Kontakt aufnehmen und wünschen ihm alles Gute für seine restliche Tour."

SpotOn