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Reeperbahn Festival: Fan-Ansturm auf dem Kiez erwartet: Megastars Muse spielen kleines Clubkonzert

Sensation beim Reeperbahn Festival: Muse werden als Überraschungs-Act ihr Comeback feiern. Die Bombast-Rocker füllen normalerweise große Stadien, in Hamburg können Fans die Band am Freitagabend in ungewohnt intimem Rahmen erleben – wenn sie sich früh genug anstellen.

Reeperbahn Festival Muse

Matthew Bellamy, Sänger und Gitarrist der britischen Rockband Muse, ist der große Überraschungs-Act beim Reeperbahn Festival in Hamburg

Eigentlich ist das Reeperbahn Festival ein klassisches Entdecker-Festival, das wenig Wert auf große Namen legt. Zur Tradition gehört aber auch, dass im Rahmen der Warner-Music-Night ein Überraschungs-Act präsentiert wird, der kleinen Clubkonzerten eigentlich längst entwachsen ist. 2017 war das zum Beispiel Liam Gallagher.

In diesem Jahr setzen die Veranstalter aber noch einen drauf: Die britischen Megastars Muse werden am Freitagabend im Docks einen Vorgeschmack auf ihr neues Album (erscheint im November) liefern, ganz sicher aber auch Hits wie "Starlight" oder "Time Is Running Out" zum Besten geben. Einen größeren Headliner als die Bombast-Rocker, die normalerweise Stadien rund um die Welt füllen, hat es in der Geschichte des Reeperbahn Festivals noch nicht gegeben.

Reeperbahn Festival: Überraschungs-Act Muse

Die Sensation bedeutet allerdings auch eine logistische Herausforderung: Muse werden im Docks spielen, das zwar die größte Location im Rahmen des Festivals ist, aber auch nur Platz für 1500 Leute bietet. Problem: 40.000 Festivalbesucher haben mit ihrem Bändchen theoretisch Einlass – aber eben nur, bis der Laden voll ist. Echte Fans sollten sich also früh anstellen, denn aufgrund der großen Zugkraft der Band wird ein enormer Ansturm auf den Club am Spielbudenplatz erwartet.

Muse gehören zu den größten Bands der Welt. Die Grammy-Preisträger sind für ihre spektakulären Hightech-Stadionshows bekannt und waren im Sommer Headliner bei Rock am Ring. Am 9. November erscheint ihr neues Album "Simulation Theory" – der Nachfolger von "Drones", das 2015 erschien und weltweit in 21 Ländern auf Platz 1 der Charts ging.

tim
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.